Rettung für ehemalige Kneusel-Filiale: Fleischverkauf im Kaufland Aschersleben geht weiter
Nach der Insolvenz der traditionsreichen Landfleischerei Kneusel ist die Zukunft der Filiale im Kaufland Aschersleben nun gesichert. Die Köthener Fleisch- und Wurstwaren GmbH wird den Standort übernehmen und den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren an der gesonderten Ladentheke fortsetzen. Dies bestätigte Geschäftsführerin Christina Lahne auf Nachfrage der Mitteldeutschen Zeitung.
Übernahme sichert Arbeitsplätze und Angebot
Die Übernahme durch die Köthener Fleisch- und Wurstwaren GmbH bedeutet nicht nur die Rettung des Verkaufsstandortes, sondern auch die Sicherung der Arbeitsplätze. Die bisherigen Mitarbeiter der ehemaligen Kneusel-Filiale sollen nach Informationen übernommen werden. Damit bleibt das bewährte Personal erhalten, das mit der Kundschaft vor Ort vertraut ist.
Ab Mai wird es im Ascherslebener Kaufland wieder eine eigene Theke für Fleisch und Wurst geben. Die Kunden können sich auf ein breites Sortiment an regionalen Fleisch- und Wurstspezialitäten freuen. Die Kontinuität im Angebot und Service wird von vielen Verbrauchern begrüßt, die den Standort im Einkaufszentrum schätzen.
Hintergrund der Insolvenz und Neustart
Die Landfleischerei Kneusel musste nach finanziellen Schwierigkeiten Insolvenz anmelden. Die Filiale im Kaufland Aschersleben war davon unmittelbar betroffen. Die schnelle Lösung durch die Übernahme der Köthener Fleisch- und Wurstwaren GmbH verhindert eine längere Schließung des Standortes.
Die neue Betreiberin bringt langjährige Erfahrung in der Fleischverarbeitung und im Vertrieb mit. Die Firma aus Köthen ist in der Region gut etabliert und verspricht eine qualitativ hochwertige Fortführung des Angebotes. Die Entscheidung für diesen Standort unterstreicht die Attraktivität des Ascherslebener Einzelhandels.
Für die Kunden bedeutet die Übernahme, dass sie weiterhin frische Fleisch- und Wurstwaren an gewohnter Stelle einkaufen können. Die geplante Wiedereröffnung im Mai lässt nur eine kurze Unterbrechung des Verkaufsbetriebes erwarten. Damit bleibt eine wichtige Versorgungsmöglichkeit in Aschersleben erhalten.



