Wolfsburg – Die Krise bei Volkswagen setzt sich fort. Der Konzern verkauft weniger Autos und verdient deutlich weniger Geld. Im ersten Quartal 2026 brach der Gewinn um 28 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro ein. Auch Umsatz und Auslieferungen gingen zurück. Damit setzt sich die schwache Entwicklung fort. Bereits im vergangenen Jahr war der Gewinn massiv eingebrochen – eine echte Trendwende ist nicht in Sicht.
Ursachen der Krise
Das Problem liegt tiefer als nur in der schwachen Nachfrage. „Es kommt auf die Marke an. Bei Audi und Porsche ist es eher ein Absatzproblem, ansonsten eher ein Margenproblem“, sagt Auto-Expertin Beatrix Keim zu BILD. Heißt: VW verkauft zwar weiter Millionen Fahrzeuge, verdient damit aber zu wenig Geld.
Schwäche in China und den USA
Der Druck kommt von mehreren Seiten. Vor allem in China und den USA läuft das Geschäft schlechter. In Nordamerika brechen die Auslieferungen zweistellig ein, in China verliert der Konzern weiter Marktanteile – vor allem bei Elektroautos.
Hausgemachte Probleme
Zusätzlich belasten hausgemachte Probleme die Bilanz. Die Neuausrichtung in den USA, inklusive des Produktionsstopps für das E-Auto ID.4, schlägt allein mit rund 0,5 Milliarden Euro zu Buche. Auch Zölle und hohe Umbaukosten drücken auf das Ergebnis.
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