VfB-Star Undav: „Hoeneß und Nagelsmann können mich brauchen“
Undav: Hoeneß und Nagelsmann können mich brauchen

Deniz Undav (29) vom VfB Stuttgart hat große Ziele für die kommenden Monate. Der Stürmer möchte sich sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA empfehlen. Seine Vertragsverlängerung in Stuttgart ist ebenfalls ein Thema.

Undav fühlt sich bereit für alle Herausforderungen

Gegenüber SPORT BILD zeigte sich Undav selbstbewusst: „Egal, ob Sebastian Hoeneß oder der Bundestrainer: Ich bin mir sicher, dass beide mich gebrauchen können.“ Er betonte seine Vielseitigkeit: „Ich kann kreieren, ich kann Tore schießen. Ich glaube, es ist für jeden Trainer wichtig, dass du einen Spieler hast, der zwei Positionen spielen kann. Ich bin immer gut für Momente, die ein Spiel verändern können.“ Diese Fähigkeiten stellte er zuletzt sowohl beim VfB als auch in der Nationalelf unter Beweis. Beim DFB-Heimspiel in Stuttgart gegen Ghana (2:1) erzielte Undav das Siegtor. In der laufenden Saison traf er für den VfB bereits 24 Mal – bessere Argumente für eine WM-Nominierung gibt es kaum.

WM-Teilnahme als großes Ziel

„Das würde mir alles bedeuten, ich möchte unbedingt dabei sein. Ich habe diese Saison hart dafür gearbeitet, dass ich hoffentlich gute Chancen habe. Die WM ist das einzige Ziel, das ich außerhalb des VfB habe. Dafür gebe ich Woche für Woche und Tag für Tag alles“, so Undav. Er fügte hinzu: „Für die Nationalmannschaft zu spielen ist das Größte. Ich fühle mich als Deutscher, ich bin Deutscher – und ich will für diese Nation alles geben. Wenn ich einer der 26 besten Spieler ganz Deutschlands sein kann, dann ist das eine große Ehre für mich. Ich genieße jede Minute, die ich im Nationalteam erleben darf.“

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Vier Endspiele für den VfB

Vor dem großen Turnier in den USA stehen für Undav und den VfB Stuttgart jedoch noch vier entscheidende Partien an. In der Bundesliga geht es in drei direkten Duellen um den Champions-League-Qualifikationsplatz vier. Anschließend wartet am 23. Mai das Pokalfinale gegen den FC Bayern München. Auf die Frage, ob er lieber den Pokal gewinnen oder die Champions League erreichen möchte, antwortete der Stürmer: „Am liebsten natürlich beides. Aber die Champions-League-Quali war vorher schon mein großes Ziel, als wir noch nicht im Pokalfinale standen. Ich habe weniger Lust, nächste Saison wieder sonntags und donnerstags spielen zu müssen. Dienstags, mittwochs und samstags ist es schöner.“

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