Abstiegs-Endspiel für den FCM: Ohne Torjäger Zukowski nach Nürnberg
Der 1. FC Magdeburg steht vor einem weiteren Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Am Sonntag (13.30 Uhr) gastieren die Blau-Weißen beim 1. FC Nürnberg. Mit einem Sieg könnten sie einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib machen und den Gegner gleichzeitig tiefer in den Abstiegsstrudel ziehen.
Sander: „Wir schauen auf uns“
Trainer Petrik Sander (65) gibt sich fokussiert: „Wir schauen in erster Linie auf uns. Es gibt noch viele Spiele der unteren Mannschaften gegeneinander. Da achtet jeder auf sich, und wir wollen die entscheidenden Punkte selbst holen.“
Zukowski gelbgesperrt – Wer stürmt?
In Nürnberg muss der FCM jedoch auf seinen besten Torschützen verzichten. Mateusz Zukowski (24), der in dieser Saison bereits 17 Treffer erzielte, sah gegen Düsseldorf seine fünfte Gelbe Karte und ist damit gesperrt. Die spannende Frage ist nun, wer den Polen ersetzen wird.
Als Favorit gilt der Schwede Alexander Ahl-Holmström (27), der zuletzt oft eingewechselt wurde, wenn Zukowski ausgewechselt werden musste. Auch Maximilian Breunig steht bereit, wartet aber bereits seit acht Spielen auf einen Einsatz – die Tendenz spricht gegen ihn.
Sander lässt sich nicht in die Karten schauen
Trainer Sander hält sich bedeckt: „Es gibt kein entweder oder. Vielleicht gibt es auch eine ganz andere Lösung. Ein Spieler, der diese Position auch schon einmal gespielt hat.“ Er schließt eine Überraschung in der Startelf nicht aus: „Ich möchte mir nicht in die Karten schauen lassen.“
Auch Nürnberg ohne Torjäger
Der FCM muss nicht nur auf Zukowski verzichten: Auch Nürnberg muss auf seinen verletzten Torjäger Mohamed Zoma (22) verzichten. Sander sieht darin eine Chance: „Es wird auch darauf ankommen, welche Mannschaft den Ausfall besser kompensieren kann.“ Vielleicht sticht Sanders möglicher Überraschungsjoker.



