Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl muss mit den Edmonton Oilers ein frühes Aus in den Playoffs der National Hockey League (NHL) fürchten. Die Kanadier, die in den vergangenen beiden Jahren im Finale standen, verloren das dritte Spiel der Achtelfinalserie bei den Anaheim Ducks mit 4:7 und gingen in der Serie mit 1:2 in Rückstand. Vier Siege sind für den Einzug in die nächste Runde erforderlich.
Oilers unter Druck nach Niederlage
Nach dem 4:3-Erfolg im ersten und der 4:6-Niederlage im zweiten Duell steht Edmonton vor dem vierten Spiel am Sonntag (Ortszeit) unter enormem Druck. Dabei war Draisaitl (30) nach seiner fünfwöchigen Verletzungspause stark zurückgekehrt. Auch im dritten Spiel steuerte der gebürtige Kölner zwei Vorlagen bei. Nach dem zweiten Drittel hatte es noch 3:3 gestanden, doch dann brachen die Oilers ein. Für Edmonton spielte auch der gebürtige Erdinger Josh Samanski.
Peterka führt mit Utah Mammoth
Deutlich besser läuft es für Nationalspieler John-Jason Peterka, der gemeinsam mit Draisaitl bei den Olympischen Winterspielen auf dem Eis stand. Mit den Utah Mammoth ging Peterka durch ein 4:2 gegen die Vegas Golden Knights in der Serie mit 2:1 in Führung. Der 24-Jährige kam dabei zwölf Minuten zum Einsatz und blieb ohne Torbeteiligung.
Die Oilers müssen nun im vierten Spiel eine Reaktion zeigen, um den Anschluss in der Serie nicht zu verlieren. Die Ducks hingegen haben die Chance, mit einem weiteren Heimsieg die Weichen für den Aufstieg zu stellen.



