Weniger Alleinverdiener in Deutschland
In Deutschland sinkt die Zahl der Paare, bei denen nur ein Partner einer mehr als geringfügigen Beschäftigung nachgeht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren im vergangenen Jahr nur noch 25,2 Prozent der rund 14 Millionen Paare im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren sogenannte Alleinverdiener-Paare. Im Jahr 2015 hatte dieser Anteil noch bei 32,5 Prozent gelegen. Bei diesen Paaren ist der zweite Partner entweder gar nicht oder nur geringfügig erwerbstätig.
Deutlicher Rückgang bei Nichterwerbstätigen
Auch der Anteil der Paare, bei denen beide Partner keiner oder nur einer geringfügigen Arbeit nachgehen, ist gesunken: von 7,7 Prozent im Jahr 2015 auf 6,0 Prozent im Jahr 2025. Dies zeigt einen klaren Trend hin zu einer höheren Erwerbsbeteiligung beider Partner.
Immer mehr Doppelverdiener-Paare
Im Gegenzug ist die Gruppe der Paare, in denen beide Partner einen mehr als geringfügigen Job ausüben, deutlich gewachsen. Sie machte im Jahr 2025 einen Anteil von 68,8 Prozent aus, während es 2015 noch 59,8 Prozent waren. Insgesamt ist in diesem Zeitraum auch die Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland stark angestiegen. Die Entwicklung spiegelt veränderte Arbeitsmarktstrukturen und gesellschaftliche Trends wider, wie etwa die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen und den Wandel von Familienmodellen.



