Nächste Nacht voller Angriffe – Trump droht Iran mit Vernichtung
Trump droht Iran mit Vernichtung nach neuen Angriffen

Erneute US-Angriffe auf Iran – Trump droht mit Vernichtung

In der Nacht zum Sonntag haben US-Streitkräfte erneut Vergeltungsschläge gegen Iran durchgeführt. Das Regionalkommando Centcom teilte mit, mehrere Ziele seien angegriffen worden, darunter Flugabwehrstellungen, Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur. Grund sei ein iranischer Angriff auf einen Öltanker gewesen. Es ist der zweite US-Angriff auf Iran seit der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens Mitte Juni.

Bereits am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag hatten die USA iranische Raketen- und Drohnenlagerstätten sowie Radaranlagen angegriffen. Dies war die Reaktion auf die Attacke auf ein Containerfrachtschiff am Donnerstag. Ein hochrangiger US-Beamter sagte Fox News, der jüngste Schlag sei „größer als gestern Abend“.

Zwischenfälle in der Straße von Hormus

Die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO meldete, dass ein Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen wurde. Laut „New York Times“ soll eine iranische Drohne involviert gewesen sein. Centcom identifizierte das Schiff als die unter panamaischer Flagge fahrende „Kiku“. Der Tanker war am Donnerstag in Katar ausgelaufen und auf dem Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate.

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US-Präsident Donald Trump zeigte sich auf Truth Social verärgert über Iran. Der US-Angriff sei die Vergeltung für einen erneuten Verstoß gegen die Waffenruhe seitens Irans. „Es ist gut möglich, dass sie es nie lernen werden! Es könnte ein Punkt kommen, an dem wir nicht mehr vernünftig sein können und gezwungen sein werden, das Werk, das wir sehr erfolgreich begonnen haben, militärisch zu vollenden“, schrieb Trump. Er drohte: „Sollte das geschehen, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren!“

Iranische Angriffe auf Kuwait und Bahrain

Das Golfemirat Kuwait wurde nach Angaben der örtlichen Streitkräfte mit Raketen und Drohnen attackiert. Die kuwaitische Luftabwehr wehre derzeit feindliche Angriffe ab, erklärte die Armee auf X. Auch in Bahrain, wo sich ein bedeutender Stützpunkt der US-Marine befindet, wurde Luftalarm ausgelöst. Das bahrainische Innenministerium rief die Menschen auf, sich ruhig zu verhalten und Schutzräume aufzusuchen.

Irans Revolutionswächter teilten am frühen Sonntagmorgen mit, dass die Angriffe auf acht Ziele in US-Einrichtungen in Kuwait und Bahrain als Reaktion auf die jüngsten US-Schläge zu verstehen seien. Betroffen waren der US-Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in Kuwait und die 5. US-Marineflotte in Mina Salman, Bahrain. Teheran erklärte: „Gegen jedes Schiff, das die Vereinbarung verletzt, wird mit Nachdruck vorgegangen. Jede Aggression des Feindes wird aufs Härteste beantwortet.“

Rahmenabkommen wackelt

Washington und Teheran hatten sich nach mühsamen Verhandlungen auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das vergangene Woche in Kraft trat. Es umfasst ein vorläufiges Ende der Kampfhandlungen und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die für den weltweiten Ölhandel zentral ist. Das Abkommen gilt als Ausgangspunkt für vertiefte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, die auf 60 Tage angesetzt sind. Nach der nächsten Nacht voller Angriffe und Drohungen ist unklar, ob das Abkommen Bestand haben kann.

Der iranische Staatssender Irib meldete Explosionen in einem Dorf bei Sirik und Einschläge in Außenbezirken von Bandar-Lengeh sowie auf der Insel Gheschm. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

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