Am frühen Morgen des 11. Juni 2026 erschütterte ein schwerer Brand die Partyhochburg Magaluf auf Mallorca. In einem Wohnhaus in der Straße Martin Ros Garcia brach gegen 5 Uhr ein Feuer aus, das zwei Menschen das Leben kostete und 24 weitere verletzte. Die Rettungskräfte wurden zu einem Großeinsatz alarmiert.
Brandausbruch und Löscharbeiten
Das Feuer entstand nach ersten Erkenntnissen im dritten Stock des Gebäudes. Bewohner versuchten zunächst, die Flammen eigenständig zu löschen, was jedoch misslang. Die Flammen breiteten sich rasch auf die oberen Etagen aus. Die Feuerwehr konnte den Brand erst um 6.45 Uhr unter Kontrolle bringen und löschen. Zwölf Menschen mussten aus dem Gebäude evakuiert werden.
Opfer und Verletzte
Zwei Bewohner kamen bei dem Unglück ums Leben. Die Guardia Civil identifizierte einen 58-jährigen argentinischen Mann als eines der Opfer; die Identität der Frau war zunächst unklar. Sie befanden sich in verschiedenen Wohnungen. Von den 24 Verletzten mussten mehrere wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt werden. Vier Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert, die übrigen wurden vor Ort versorgt oder warteten auf eine ärztliche Untersuchung.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Laut dem Mallorca-Magazin könnte ein Kurzschluss in einem Kühlschrank das Feuer ausgelöst haben. Die Gemeinde Calvià ordnete zweitägige offizielle Trauer an: Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden werden auf Halbmast gesetzt, Veranstaltungen wurden verschoben oder abgesagt.
Hintergrund: Magaluf als Touristenhochburg
Magaluf liegt rund 22 Kilometer von Palma entfernt im Süden Mallorcas und gilt neben dem Ballermann als Hotspot für Partyurlauber. Der Brand ereignete sich in einem Wohnblock in Strandnähe, der vor allem von Touristen und Saisonarbeitern bewohnt wird. Die Behörden arbeiten daran, die genauen Umstände des Unglücks zu klären.



