Bombenfund bei Oranienburg: 250-Kilo-Blindgänger muss gesprengt werden
Bombenfund bei Oranienburg: Sprengung nötig

In einem Waldstück bei Oranienburg im Landkreis Oberhavel ist bei einer routinemäßigen Absuche ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, muss die 250-Kilo-Bombe amerikanischer Bauart gesprengt werden, da sie mit einem chemischen Langzeitzünder ausgestattet ist und daher nicht wie ursprünglich geplant entschärft werden kann.

Vorbereitungen für die Sprengung laufen

Am Morgen begannen die Vorbereitungen für die kontrollierte Sprengung. Rund um den Fundort wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von 800 Metern eingerichtet. Insgesamt mussten etwa 860 Anwohner den Gefahrenbereich verlassen. Darunter befindet sich auch eine Oberschule mit rund 300 Schülern, die heute schulfrei haben, wie die Stadt mitteilte.

Verkehrsauswirkungen minimal

Der Bahn- und Busverkehr bleibt von der Aktion weitgehend unbeeinträchtigt und läuft planmäßig weiter. Der Blindgänger war am Mühlenbecker Weg hinter dem Ortsausgang Lehnitz gefunden worden. Die Stadtverwaltung betonte, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um die Sprengung sicher durchzuführen.

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Die Entdeckung solcher Blindgänger ist in der Region keine Seltenheit, da während des Zweiten Weltkriegs viele Bomben abgeworfen wurden. Die Behörden bitten die Bevölkerung, bei ähnlichen Funden sofort die Polizei zu verständigen und den Bereich weiträumig zu meiden.

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