Millie Bobby Brown: Anschlussprobleme durch Kindheit an Filmsets
Millie Bobby Brown: Anschlussprobleme durch Kindheit an Filmsets

Die britische Schauspielerin Millie Bobby Brown, bekannt durch ihre Rolle als Eleven in der Serie „Stranger Things“, hat offenbar Probleme, mit Menschen ihres eigenen Alters in Kontakt zu treten. Im Podcast „Happy Sad Confused“ erklärte die 22-Jährige, dass sie ihre Kindheit überwiegend an Filmsets verbracht habe, wo sie hauptsächlich mit erwachsenen Männern gesprochen habe. Dies habe ihre sozialen Fähigkeiten beeinträchtigt.

Kindheit auf der Überholspur

Mit gerade einmal zwölf Jahren wurde Brown zum internationalen Star. Sie heiratete mit 20 und adoptierte mit 21 ein Baby. Auf die Frage, ob sie durch ihr Leben im Rampenlicht Meilensteine verpasst habe, antwortete Brown: „Sozialisation.“ Sie habe nie eine gewöhnliche Schule besucht. „Ich weiß manchmal einfach nicht, wie ich auf Leute in meinem eigenen Alter reagieren soll“, so Brown. „Es fällt mir schwer. Ich bin so aufgewachsen, dass Filmcrews zumeist aus Männern bestehen. Das sollten wir ändern.“

Umfeld älterer Männer geprägt

An den Sets, an denen sie gearbeitet habe, seien vor allem Männer über 40 Jahre beschäftigt gewesen. Sie sei ständig von Gesprächen Erwachsener umgeben gewesen. Deshalb könne sie „ausführlich“ über „verschiedene Kameralinsen und Einstellungen“ sprechen, aber weniger über Themen, die Menschen ihres Alters umtreiben, wie Lieblingsbars oder -restaurants.

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Wandel durch Ehemann Jake Bongiovi

Ihr Sozialleben habe sich erst verändert, als sie ihren späteren Ehemann Jake Bongiovi, 24, Sohn des Sängers Jon Bon Jovi, kennengelernt habe. Der sei ein „total geselliger Mensch“ und „das komplette Gegenteil von mir“, erzählte Brown im Podcast. Seitdem versuche sie, sich mehr darauf einzulassen. „Ich bin jetzt in meiner sozialen Era.“

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