Antje Rávik Strubel: Warum die Buchpreisträgerin das Theater braucht
Antje Rávik Strubel: Warum sie das Theater braucht

Anlässlich des Potsdamer Theaterpreises hielt die Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel im Hans Otto Theater eine bewegende Laudatio. In ihrer Rede würdigte sie die Bühnenkunst als einen Raum der Fantasie und der Freiheit, der in der heutigen Zeit unverzichtbar sei.

Die Bedeutung des Theaters für die Gesellschaft

Strubel betonte, dass das Theater nicht nur Unterhaltung biete, sondern auch ein Ort der Reflexion und des Dialogs sei. Es ermögliche, andere Perspektiven einzunehmen und gesellschaftliche Themen aufzugreifen. „Das Theater ist ein Laboratorium der Möglichkeiten“, sagte sie. „Hier können wir ausprobieren, wie wir leben wollen.“

Die Kraft der Fantasie

Die Schriftstellerin hob hervor, dass die Fantasie eine zentrale Rolle im Theater spiele. Sie erlaube es, neue Welten zu erschaffen und Grenzen zu überschreiten. „Die Fiktion gehört uns allen“, erklärte Strubel. „Sie ist ein Werkzeug, um die Wirklichkeit zu verstehen und zu verändern.“

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Der Potsdamer Theaterpreis

Der Potsdamer Theaterpreis wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Theaterlandschaft in Potsdam verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung an eine Künstlerin verliehen, die sich durch ihre innovative Arbeit und ihr Engagement für die Bühnenkunst hervorgetan hat.

Strubel nutzte die Gelegenheit, um auf die Herausforderungen der Theaterbranche hinzuweisen. Sie forderte mehr Unterstützung für freie Theatergruppen und eine stärkere Wertschätzung der kulturellen Arbeit.

Ein Aufruf zur Solidarität

In ihrer Laudatio rief Strubel dazu auf, das Theater als gemeinsamen Raum zu bewahren. „Wir müssen uns für die Kunst einsetzen, denn sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft“, sagte sie. „Ohne Fantasie und Kreativität verlieren wir die Fähigkeit, uns eine bessere Zukunft vorzustellen.“

Die Rede endete mit einem Appell an das Publikum, das Theater zu besuchen und zu unterstützen. „Jeder Besuch ist ein Statement für die Kunst und die Freiheit“, so Strubel abschließend.

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