Roter Panda im Haffzoo Ueckermünde eingetroffen: Zweite Pandadame folgt diese Woche
Roter Panda im Haffzoo Ueckermünde: Zweite folgt bald

Neue Attraktion im Haffzoo: Roter Panda erkundet sein neues Zuhause

Der Tierpark Ueckermünde hat eine besondere Bereicherung erhalten: Eine junge Pandadame ist eingetroffen und erkundet mit großer Neugier ihr nagelneues Gehege. Die erst zehn Monate alte Dame stammt aus dem polnischen Torun und hat nach ihrer Ankunft sofort die Transportkiste verlassen, um ihre neue Umgebung zu inspizieren. Korbinian Schenkel, wissenschaftlicher Assistent für Tierpflege im Haffzoo, berichtet von einem reibungslosen Einzug und einer neugierigen Erkundungstour durch das speziell für die seltenen Tiere errichtete Gehege.

Fast sieben Jahre Planung bis zur Realisierung

Die Freude bei den Mitarbeitern ist riesengroß, denn von den ersten Ideen bis zum tatsächlichen Einzug der neuen Attraktion vergingen fast sieben Jahre. Katrin Töpke, die Tierparkdirektorin, betont die lange Wartezeit: Eigentlich hatte man bereits im vergangenen Sommer mit den Tieren gerechnet, doch es existiert eine lange Warteliste für die stark gefährdeten Katzenbären, die auch als Kleine Pandas bekannt sind. Die junge Dame lebte bisher in ihrer polnischen Kinderstube mit Mutter und Bruder zusammen, nun ist es Zeit für ein eigenes Revier.

Gehege mit Trennung für Einzelgänger

Das Gehege wurde speziell für die auf der Roten Liste stehenden Einzelgänger konstruiert und in der Mitte durch einen Zaun geteilt. So können die Tiere zwar nebeneinander leben, bleiben aber dennoch für sich. Interessant ist, dass das Gehege nicht ausschließlich den Pandas vorbehalten bleibt – hier sollen in Zukunft auch Muntjaks einziehen, was für eine abwechslungsreiche Tierwelt sorgt.

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Erste Nacht und gedämpfte Karotten zum Frühstück

Nach der ersten Nacht im Haffzoo verließ die kleine Dame mit dem flauschigen Kopf und den Knopfaugen neugierig ihren Schlafkasten und musterte die Besucher mit großen Augen. Damit sie sich schnell einlebt, werden im Tierpark alle Hebel in Bewegung gesetzt: Es wurden die gleichen Bambuspellets wie in Polen besorgt, die zum Mittag serviert werden. Zum Frühstück gibt es 400 Gramm gedämpfte Karotten, verrät Korbinian Schenkel. Und natürlich Birnen, denn die mag der Panda am liebsten – ein Tipp der polnischen Kollegen.

Zweite Pandadame und Namenssuche

Auf den anderen Teil des Geheges darf sich eine weitere kleine Pandadame freuen, die aus einem italienischen Zoo stammt und zum Ende der Woche erwartet wird. MV-Landwirtschaftsminister Till Backhaus wird die beiden seltenen Tiere im Juni taufen, kündigt Katrin Töpke an. Zuvor sind Besucher und Freunde des Zoos aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen – allerdings erst, wenn sich die Tiere richtig eingelebt haben. Diese Aktion soll die Verbundenheit der Gemeinschaft mit den neuen Bewohnern stärken.

Ein langer Weg bis zur Realisierung

Die Planungen und Vorbereitungen für den Einzug der Roten Pandas waren äußerst aufwendig und erforderten viel Geduld. Nicht nur das Gehege musste den speziellen Bedürfnissen der Tiere angepasst werden, auch die logistische Organisation des Transports und die Abstimmung mit den Zoos in Polen und Italien nahmen viel Zeit in Anspruch. Die Mitarbeiter des Haffzoos haben diese Herausforderungen mit Bravour gemeistert und freuen sich nun auf die positive Resonanz der Besucher.

Die Ankunft der Roten Pandas markiert einen wichtigen Meilenstein für den Tierpark Ueckermünde, der sich damit noch stärker als Zentrum für Artenschutz und Bildung positioniert. Die seltenen Tiere werden nicht nur die Besucherzahlen steigern, sondern auch das Bewusstsein für den Schutz gefährdeter Arten schärfen. Ein Besuch lohnt sich also doppelt: zur Freude an den niedlichen Tieren und zur Unterstützung einer wichtigen Mission.

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