Mann wehrt sich gegen Hausverbot im Tierheim Sadelkow
Hausverbot im Tierheim: Mann kämpft um seinen Hund

Im Tierheim Sadelkow eskalieren die Konflikte um den kranken Schäferhund Pfiffikus. Ralf Ziemens, der sich monatelang um den Hund kümmerte, erhielt Hausverbot. Das Tierheim sieht die Gesundheit des Hundes gefährdet.

Hausverbot soll Hund nicht schaden

Der pensionierte Zollbeamte fühlt sich ungerecht behandelt. „Sie haben mir meinen Freund weggenommen“, sagt er. Seiner Meinung nach leide auch der Hund darunter. Er fordert: „Ich will nur meinen Freund wieder.“ Das Hausverbot sei aus persönlichen Gründen ausgesprochen worden, nicht wegen des Hundewohls.

Vorfall beim Tierarzt

Das Hausverbot folgte auf einen Tierarztbesuch. Ziemens begleitete Pfiffikus, der regelmäßig Schmerzspritzen benötigt. Der Tierarzt warf Ziemens vor, nicht mit dem Hund umgehen zu können. Daraufhin eskalierte die Situation. Ziemens befürchtete, der Hund werde eingeschläfert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Nach der Rückkehr ins Tierheim erhielt er das Hausverbot. Die Tierheimvorsitzende Ursula Fleßner sagt: „Er hat Anordnungen ignoriert und Mitarbeiter beschimpft.“ Der Gesundheitszustand von Pfiffikus habe sich verschlechtert, sodass menschlicher Kontakt kaum noch möglich sei.

Tierheim setzt auf neuen Weg

Pfiffikus leidet unter starken Schmerzen, die ihn unberechenbar machen. „Er beißt, wenn der Schmerz kommt“, so Fleßner. Das Tierheim betont, dass der Hund nicht eingeschläfert wird. Stattdessen soll ein Verhaltensmediziner helfen. Ziel ist, die Schmerzspritze durch das Gitter zu verabreichen.

Ursula Fleßner stellt klar: „Das Tier steht im Vordergrund, nicht das Geld.“ Pfiffikus bleibe im Tierheim als Gnadenhof. Eine Vermittlung an Ziemens war gescheitert, da dessen Wohnung keine Hunde erlaubt und der Hund Treppen nicht steigen kann. Für Ziemens und Pfiffikus werde es keine Rückführung geben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration