Mini-Köpfe tricksen Tesla FSD aus: So umgehen Fahrer die Aufmerksamkeitskontrolle
Mini-Köpfe tricksen Tesla FSD aus: So umgehen Fahrer die Kontrolle

Tesla-Fahrer in China nutzen Mini-Köpfe zur Umgehung des Aufmerksamkeits-Assistenten

Der „Full Self-Driving“-Modus (FSD) von Tesla ist bisher nur in wenigen Staaten vollständig freigeschaltet. In den meisten Ländern, darunter auch China, ist FSD nur eingeschränkt nutzbar. In beiden Fällen wird der Fahrer vom Auto überwacht. Ein irres Schlupfloch für Tesla-Fahrer sorgt nun für Aufsehen im Netz: Miniaturköpfe, die vor der Innenraumkamera angebracht werden, täuschen das System und ermöglichen es dem Fahrer, die Kontrolle zu umgehen.

So funktioniert der Trick mit den Miniaturköpfen

Ein Aufmerksamkeits-Assistenzsystem filmt im Tesla während der Fahrt stets den Fahrer und überprüft, ob dieser den Verkehr noch im Blick behält. So auch in China – eigentlich. Wird der Fahrer unaufmerksam, bekommt er den Hinweis, wieder auf die Straße zu achten. Ignoriert der Fahrer die Warnung mehrfach, schaltet das Auto die Selbstfahrfunktion ab und kann sie sogar für einen Zeitraum sperren. Sofern der Aufmerksamkeits-Assistent nicht vorher ausgetrickst wird!

Findige Chinesen nutzen dazu kleine Miniaturköpfe, wie ein Video auf X zeigt. Die Köpfe, meist Abbilder von gefeierten Stars, sind für wenige Euro in Onlineshops erhältlich. Sie werden direkt vor der Kamera am Dachhimmel befestigt und so positioniert, dass der Puppenkopf den Kopf des Fahrers überdeckt. Der Miniaturkopf blickt stur nach vorn auf die Straße, das Gesicht des Fahrers wird verdeckt. Die Person am Steuer könnte nun theoretisch überall hingucken und sogar ein Nickerchen halten. Selbst bei der auffälligen Befestigungsschraube im Miniaturkopf schöpft der Tesla anscheinend keinen Verdacht.

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Erfolgreicher Hack: Kamera filmt Plastikkopf statt Fahrer

Wie ein Screenshot zeigt, passt die „Fälschung“ auch hinsichtlich der Größenverhältnisse zum richtigen Körper. Der Fahrer hält den Miniaturkopf in der Hand, auf dem Zentraldisplay des Tesla ist noch sein echtes Gesicht zu sehen. Der Miniaturkopf wird vor der Innenraumkamera des Tesla am Rückspiegel befestigt. Die Kamera filmt und überwacht nun nicht mehr den Fahrer, sondern einen kleinen Plastikkopf.

Sicherheitsrisiko und Appell an Tesla

Der Aufmerksamkeits-Assistent dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Er überwacht die Konzentration des Fahrers, um Unfälle zu vermeiden. Wie dieser Fall zeigt, lässt sich ein Tesla aber noch einfach veräppeln. Hoffentlich ein Grund für den Hersteller, sich das Sicherheitssystem noch einmal genauer anzusehen. Bitte nicht nachmachen! Der Trick stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und könnte zu schweren Unfällen führen.

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