Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz wird seinen Titel bei den French Open in Paris in diesem Jahr nicht verteidigen können. Wie der 22-jährige Weltranglistenzweite in sozialen Netzwerken bekannt gab, zwingt ihn eine Handgelenksverletzung am rechten Arm zu einer längeren Pause. „Angesichts der Ergebnisse der heute durchgeführten Tests haben wir beschlossen, dass es am sinnvollsten ist, Vorsicht walten zu lassen und nicht bei den French Open anzutreten“, schrieb Alcaraz. „Es ist eine schwierige Zeit für mich, aber ich bin mir sicher, dass wir gestärkt daraus hervorgehen werden.“
Verletzung bereits in Barcelona erlitten
Die Verletzung hatte sich Alcaraz bereits beim Heimturnier in Barcelona zugezogen, das er vorzeitig beenden musste. Auch seinen Start beim Masters-1000-Turnier in Madrid sagte er ab. Nun wird er auch beim Masters in Rom nicht antreten. Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner galt neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner als Topfavorit für die French Open.
Vorteil für Alexander Zverev
Durch die Absage des Spaniers haben sich die Siegchancen des deutschen Tennisstars Alexander Zverev erhöht. Er wird bei der Auslosung für die French Open an Nummer zwei gesetzt und kann damit frühestens im Finale auf Sinner treffen. Gegen den Südtiroler verlor Zverev die vergangenen acht Duelle, zuletzt dreimal im Halbfinale der Masters-1000-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo.
Laureus-Auszeichnung während der Pause
Alcaraz war während seiner Verletzungspause beim Laureus World Sports Award als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Bei der Veranstaltung erschien er mit einer Schiene am rechten Unterarm, was bereits Befürchtungen bei seinen Fans für die French Open auslöste. Nun will Alcaraz zunächst „die weitere Entwicklung abwarten“ und dann entscheiden, wann er auf den Court zurückkehren kann.



