Bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin hat Vizeweltmeister Sven Schwarz erneut das Duell mit Olympiasieger Lukas Märtens über 800 Meter Freistil für sich entschieden. Der 24-Jährige aus Hannover setzte sich am Freitagabend mit einer Zeit von 7:41,14 Minuten durch und lag damit 17 Hundertstelsekunden vor Märtens.
Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen
Schon bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr hatte Schwarz den Magdeburger auf dieser Strecke hinter sich gelassen und auf den dritten Platz verwiesen. „Das war Werbung für den deutschen Schwimmsport“, sagte Schwarz nach dem Rennen. Seinen Europarekord konnte er jedoch nicht zurückerobern. Die Bestmarke, die er 2025 bei der DM aufgestellt hatte, war erst kürzlich von Johannes Liebmann (7:37,94 Minuten) verbessert worden. Der 19-Jährige ging in Berlin über die 800 Meter nicht an den Start.
Starke Leistungen auch bei anderen Wettbewerben
Märtens hatte sich am Donnerstag über 400 Meter bereits in Top-Form präsentiert. Weltmeisterin Anna Elendt gewann in 1:06,91 Minuten über die 100 Meter Brust. Die Frankfurterin, die in den USA lebt und trainiert, blieb dabei deutlich über ihrem deutschen Rekord (1:05,19).
Letzte Tickets für die Europameisterschaften
Bei der DM geht es neben den Titeln auch um die letzten Startplätze für die Europameisterschaften in Paris (31. Juli bis 16. August). Über die 800 Meter sind Schwarz und Märtens durch ihre WM-Platzierungen bereits gesetzt, gleiches gilt für Elendt über die 100 Meter Brust. Die Norm hatten neben Liebmann auch Oliver Klemet bereits vor der DM unterboten. Pro Strecke stehen vier Startplätze zur Verfügung.



