Der Rad-Superstar Tadej Pogacar dominiert weiterhin die Tour de Romandie in der Schweiz. Dem 27-jährigen Slowenen reichte auf der dritten Etappe ein vierter Platz, um das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vor dem Deutschen Florian Lipowitz zu verteidigen. Pogacar führt die Gesamtwertung nun mit 17 Sekunden Vorsprung vor dem 25 Jahre alten Lipowitz an.
Tagessieg für Godon
Den Tagessieg nach 176,6 Kilometern mit Start und Ziel in Orbe sicherte sich der Franzose Dorian Godon im Sprint. Er setzte sich vor Finn Fisher-Black aus Neuseeland und dem Franzosen Valentin Paret-Peintre durch. Der viermalige Tour-de-France-Sieger Pogacar hatte bei der Tour de Romandie bereits zwei Etappensiege gefeiert und bleibt der klare Favorit auf den Gesamtsieg.
Steinhauser in Ausreißergruppe
Der deutsche Profi Georg Steinhauser zeigte eine starke Leistung. Der 24-Jährige, der Mitte März mit dem dritten Platz bei Paris-Nizza überrascht hatte, war lange in einer zunächst siebenköpfigen Ausreißergruppe aktiv. Erst knapp drei Kilometer vor dem Ziel wurde Steinhauser vom Feld eingeholt. Die Ausreißer hatten zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als vier Minuten herausgefahren, wurden aber vom Peloton unter Kontrolle gebracht.
Schwere Bergetappe am Samstag
Am Samstag steht für die Fahrer eine besonders anspruchsvolle Bergetappe auf dem Programm. Der vierte Tagesabschnitt führt über 149,6 Kilometer und 3.175 Höhenmeter von Broc nach Charmey. Das Peloton muss gleich dreimal den auf 1.508 Meter Höhe liegenden Jaunpass überqueren. Diese Etappe könnte die Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg bringen, da Pogacar seine Stärken in den Bergen ausspielen kann.
Die Tour de Romandie endet am Sonntag mit einer weiteren Etappe in Leysin. Pogacar hat gute Chancen, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen und die Rundfahrt erneut zu gewinnen. Die Konkurrenz um Lipowitz und andere Favoriten wird versuchen, auf der Bergetappe Zeit gutzumachen.



