Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat zum Auftakt der Tour de Romandie erneut seine starke Frühform unter Beweis gestellt. Beim kurzen Zeitfahren in Villars-sur-Glâne über 3,2 Kilometer belegte der 25-Jährige den zehnten Platz und verlor dabei lediglich drei Sekunden auf Superstar Tadej Pogacar. Der viermalige Tour-de-France-Sieger aus Slowenien wurde beim Prolog seiner ersten Romandie-Rundfahrt Sechster.
Knapper Rückstand auf Roglic
Auf seinen slowenischen Red-Bull-Teamkollegen Primoz Roglic hatte Lipowitz, der nicht als Zeitfahrspezialist gilt, zwei Sekunden Rückstand. Den Sieg sicherte sich der Franzose Dorian Godon. In den kommenden Tagen stehen beim wichtigen Vorbereitungsrennen für die Tour de France fünf schwere Etappen auf dem Programm, bei denen insgesamt mehr als 14.000 Höhenmeter zu bewältigen sind.
Lipowitz: „Die Form ist da“
Lipowitz kommt nach einem überzeugenden zweiten Platz bei der Baskenland-Rundfahrt mit viel Schwung in die Westschweiz. „Der zweite Platz im Baskenland hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Die Woche danach war nicht komplett strukturiert, aber ich glaube, die Form ist da. Jetzt schauen wir, was in der Schweiz möglich ist“, sagte der Tour-Dritte von 2025, der bereits Ende März bei der Katalonien-Rundfahrt als Gesamtdritter auf sich aufmerksam machte.
Nicht am Start der Tour de Romandie sind Lipowitz' Teamkollege Remco Evenepoel sowie der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard, der im Sommer erneut Pogacar herausfordern möchte.



