Prominente Absagen überschatten die Vorbereitungen auf den Giro d'Italia: Sowohl Joao Almeida als auch Mikel Landa werden bei der traditionsreichen Italien-Rundfahrt, die vom 8. bis 31. Mai stattfindet, in diesem Jahr nicht an den Start gehen. Die Absagen der beiden Radprofis wurden am Montag offiziell bekannt gegeben und bedeuten einen herben Rückschlag für die Spannung des Rennens.
Almeida kämpft mit Virusfolgen
Der Ausfall des Portugiesen Joao Almeida hatte sich bereits nach Komplikationen infolge einer Virus-Infektion abgezeichnet. Der 27-jährige Fahrer des Teams UAE Emirates–XRG schrieb auf Instagram: „Ich werde nicht am Start des Giro stehen, wie ich geplant hatte.“ Die Krankheit habe in den letzten Monaten „meine Vorbereitungen zu sehr beeinträchtigt. Das ist sehr schade, weil ich das Rennen so sehr liebe.“ Almeida galt als einer der Hauptkonkurrenten von Top-Favorit Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike). Im Jahr 2023 belegte er beim Giro den dritten Gesamtrang und gewann die Nachwuchswertung. Sein Ausfall schwächt das Feld der Favoriten erheblich.
Landa mit Beckenfraktur
Auch der Spanier Mikel Landa wird nicht am Start sein. Wie sein Team Soudal Quick-Step bestätigte, zwingt eine Beckenfraktur den 36-Jährigen zum Verzicht. Landa, der 2015 und 2022 beim Giro jeweils Dritter wurde, hatte bereits im Winter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Verletzung erlitt er im April während der zweiten Etappe der Baskenlandrundfahrt, als er in einen Unfall mit einem Organisationsfahrzeug verwickelt wurde. Die Fraktur war laut Mitteilung zunächst nicht leicht zu erkennen, nun ist eine weitere Erholungsphase nötig. Landa wird dem Rennen damit als erfahrener Fahrer fehlen, der stets für Überraschungen gut war.
Auswirkungen auf das Rennen
Mit den Absagen von Almeida und Landa verliert der Giro d'Italia zwei starke Fahrer, die das Rennen hätten beleben können. Jonas Vingegaard bleibt damit der große Favorit, doch die Konkurrenz schrumpft. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Fahrer nachrücken oder ob das Rennen nun offener wird. Die Fans müssen sich auf ein verändertes Starterfeld einstellen, das dennoch Spannung verspricht.



