Nach seinem besonderen WM-Debüt, das er mit einem Tor beim 7:1-Sieg gegen Curaçao krönte, nahm sich Felix Nmecha Zeit für seinen Glauben. Der 25-Jährige bildete auf dem Spielfeld Arm in Arm mit Nationalteam-Kollege Jonathan Tah und mehreren Gegenspielern einen Kreis.
„Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder“, sagte er in der ARD. „Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir sind immer noch sehr dankbar.“
Nmecha erläutert gemeinsames Beten
Nmecha, der am Sonntagabend das erste deutsche Tor erzielt hatte, erklärte: „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus verherrlicht wird durch das Spiel. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“ Bei Instagram schrieb er nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: „Thank you Jesus!“
Nmecha spricht öffentlich oft über seinen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Einige BVB-Anhänger hatten sich 2023 gegen eine Verpflichtung Nmechas ausgesprochen, weil der Profi in den sozialen Medien Inhalte geteilt hatte, die als homophob und queerfeindlich ausgelegt worden waren. Nmecha hatte sich gegen die Vorwürfe gewehrt und betont, dass er weder homophob noch transphob sei.



