Speedway-Pfingstpokal: MC Güstrow holt Starfahrer Emil Sajfutdinov
MC Güstrow verpflichtet Emil Sajfutdinov für Pfingstpokal

Speedway-Pfingstpokal: MC Güstrow holt Starfahrer Emil Sajfutdinov

Der MC Güstrow setzt beim 49. Pfingstpokal am 24. Mai erneut auf eine spektakuläre Verpflichtung. Nach dem dreifachen dänischen Weltmeister Nicki Pedersen im Vorjahr hat der Klub nun den Ausnahmekönner Emil Sajfutdinov für den Speedway-Klassiker in der Barlachstadt gewonnen. Das Rennen beginnt um 21 Uhr und verspricht, vor einer begeisterten Kulisse stattzufinden.

Eine Verpflichtung mit Geschichte

Torsten Jürn, 1. Vorsitzender des MC Güstrow, bekräftigt die Ambitionen des Vereins: „Wir unternehmen alles, um ein erstklassiges Fahrerfeld aufzubieten.“ Die Kontaktaufnahme zu Sajfutdinov verlief überraschend unkompliziert. Jürn schildert: „Ich habe den Kontakt mit Emil und seinem Manager über Facebook hergestellt und gefragt, ob er Pfingsten in Güstrow starten kann. Da er an diesem Tag kein anderes Rennen hat, sagte er sofort zu.“

In der Pfingstpokal-Geschichte, die 1976 begann, hat bisher nur ein Landsmann Sajfutdinovs das Podest erreicht: 1984 sicherte sich Igor Sverev für die Sowjetunion einen zweiten Platz. Der neue Star des MC Güstrow soll diese Leistung nun übertreffen.

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Ein Fahrer mit beeindruckender Reputation

Der 36-jährige Emil Sajfutdinov kommt mit einer bemerkenswerten Karrierebilanz nach Güstrow:

  • Dreifacher Team-Weltmeister
  • Dreifacher WM-Dritter
  • Zweifacher Junioren-Weltmeister

Dem Güstrower Stadion ist er bestens vertraut, besonders durch seinen unvergesslichen Auftritt bei der SEC-EM-Premiere der Stadt im Jahr 2014 – demselben Jahr, in dem er erstmals Europameister wurde.

Polnische Staatsbürgerschaft und internationale Karriere

Seit 2023 ist Sajfutdinov polnischer Staatsbürger und lebt in Polen. Diese Veränderung ermöglichte ihm ein Comeback in der polnischen Extra-Liga, wo er für den Meister Apator Torun fährt – ein Team, das auch den deutschen Meister Norick Blödorn unter Vertrag hat.

Die polnische Lizenz war entscheidend, da russische Fahrer aufgrund des Krieges in der Ukraine von der FIM suspendiert wurden und bis heute nicht am Grand Prix teilnehmen dürfen. Der polnische Motorsportverband entschied sich jedoch anders, um die besten russischen Speedway-Piloten in seine Elite-Liga zu holen, selbst gegen ukrainische Fahrer wie Marko Levishin. Dieser Schritt fand später auch in England Nachahmung, wo Sajfutdinov bis vergangenes Jahr in Ipswich aktiv war.

Mit Emil Sajfutdinov setzt der MC Güstrow ein klares Zeichen für die Qualität des 49. Pfingstpokals. Die Fans dürfen sich auf einen spannenden Abend mit einem der weltbesten Speedway-Fahrer freuen.

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