SC Freiburg holt Schweizer Nationalspielerin Amira Arfaoui von Werder Bremen
Der SC Freiburg hat einen bemerkenswerten Transfer in der Frauen-Bundesliga bekannt gegeben. Die Schweizer Nationalspielerin Amira Arfaoui wechselt zur kommenden Saison von Ligakonkurrent Werder Bremen in den Breisgau. Der Verein bestätigte die Verpflichtung am Freitag, ohne jedoch Details zur Vertragslaufzeit preiszugeben.
Arfaoui bereichert die Freiburger Offensive mit Erfahrung und Qualität
Birgit Bauer-Schick, Bereichsleiterin für den Frauen- und Mädchenfußball beim SC Freiburg, zeigte sich begeistert von der Neuverpflichtung. „Amira Arfaoui wird durch ihre herausragende Dribbelstärke, ihre beeindruckende Schnelligkeit und ihre kreativen Fähigkeiten im Angriffsdrittel unser Spiel deutlich bereichern“, erklärte Bauer-Schick. „Sie verfügt bereits über mehrere Jahre Bundesliga-Erfahrung und hat das Potenzial, zu einer wichtigen Führungsspielerin in unserer jungen Mannschaft zu werden.“
Umfangreiche Bundesliga-Erfahrung und internationale Einsätze
Die 26-jährige Offensivspielerin begann ihre Karriere mit mehreren Stationen in der Schweiz, bevor sie 2021 zu Bayer Leverkusen in die deutsche Bundesliga wechselte. Nach einem halben Jahr beim 1. FC Nürnberg schloss sich Arfaoui 2024 Werder Bremen an. Mit den Bremerinnen erreichte sie in der vergangenen Saison das DFB-Pokalfinale, was ihre Wettkampferfahrung unterstreicht.
Ihre Statistik in deutschen Wettbewerben ist beachtlich:
- 91 Bundesligaspiele absolviert
- 11 Einsätze im DFB-Pokal
- 8 eigene Tore erzielt
- 6 Torvorlagen bereitet
Seit dem Jahr 2020 ist die gebürtige Bernerin fester Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft und bringt damit auch internationale Erfahrung mit nach Freiburg. Ihr Wechsel markiert einen wichtigen Schritt in der Kaderplanung des SC Freiburg für die kommende Saison und unterstreicht die Ambitionen des Vereins in der Frauen-Bundesliga.



