Panama-Trainer Christiansen: Trainings-Zoff ist ein gutes Zeichen
Trainings-Zoff bei Panama: Christiansen sieht es positiv

Vor dem letzten Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen England ist es im Training der panamaischen Nationalmannschaft zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Spielern gekommen. Trainer Thomas Christiansen, ehemaliger Torschützenkönig der Bundesliga, zeigte sich jedoch gelassen und wertete den Vorfall sogar als positives Signal.

Hitziges Wortgefecht auf dem Rasen

Kurz vor der Partie am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) in East Rutherford gerieten die Offensivspieler Cecilio Waterman und Jose Luis Rodriguez auf dem Trainingsplatz aneinander. Videoaufnahmen zeigen, wie die beiden Spieler ein hitziges Wortgefecht führen, sich gegenseitig schubsen und schließlich von Teamkollegen getrennt werden müssen. Die Stimmung war offenbar aufgeheizt, doch der Trainer sieht darin keinen Grund zur Sorge.

Christiansen: „Ein gutes Zeichen“

„Das ist eine ganz normale Situation“, sagte Christiansen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Ich würde das gerne öfter sehen. Es zeigt, dass die Mannschaft lebt und jeder versucht, in die Startelf zu kommen.“ Er finde es gut, dass die Spieler mit Eifer dabei seien. Der 51-Jährige, der einst für den VfL Bochum und Hannover 96 spielte, betonte, dass solche Emotionen im Training ein Zeichen von Leidenschaft und Konkurrenzkampf seien.

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Panama bereits ausgeschieden

Panama hat nach zwei knappen 0:1-Niederlagen gegen Ghana und Kroatien keine Chance mehr auf das Achtelfinale. Dennoch ist Christiansen stolz auf die Leistungen seines Teams. „Es hätte bessere Ergebnisse verdient gehabt“, meinte der Trainer. Die Mannschaft habe sich gut präsentiert, aber das Glück sei nicht auf ihrer Seite gewesen. Nun geht es gegen England um einen versöhnlichen Abschluss.

Wiederholung des Duells von 2018

Bereits bei der WM 2018 in Russland trafen Panama und England in der Vorrunde aufeinander. Damals verloren die Mittelamerikaner deutlich mit 1:6. Englands Topstürmer Harry Kane, mittlerweile beim FC Bayern München, erzielte in jener Partie drei Tore. Die Panamesen hoffen, diesmal eine bessere Figur abzugeben und sich mit einer anständigen Leistung von der WM zu verabschieden.

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