Frank Schmidt, Trainer des FC Heidenheim, hat in der öffentlichen Debatte um seine Zukunft für Klarheit gesorgt. Der 52-Jährige betonte vor dem Bundesligaspiel gegen den FC St. Pauli bei DAZN: „Fakt ist: Ich habe gesagt, ich werde meinen Vertrag erfüllen bis 2027.“ Damit reagierte er auf Berichte, die ein baldiges Ende seiner Ära in Heidenheim prophezeit hatten.
Missverständnis um Interview-Aussage
Auslöser war ein Interview mit dem Hamburger Abendblatt, in dem Schmidt gesagt hatte: „Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist.“ Diese Aussage wurde von Medien als Abschiedsankündigung interpretiert. Schmidt ärgerte sich nun über diese Darstellung: „Mir ist bewusst, dass man einen Satz rausnimmt – den entscheidenden Satz. Und das alles drumherum lässt man natürlich liegen.“
Keine finale Entscheidung gefallen
Der Trainer erklärte weiter, dass er in den vergangenen Jahren stets frühzeitig langfristig verlängert habe, diesmal jedoch nicht. „Deswegen steht da ja auch ein Datum drin. Aber ich habe auch gesagt ‚mutmaßlich‘, und dabei sollten wir es belassen“, so Schmidt. Eine endgültige Entscheidung über einen Abschied im Sommer 2027 sei noch nicht gefallen. Sollte Schmidt tatsächlich gehen, könnte dies in der zweiten Bundesliga geschehen, denn bei einer Niederlage gegen St. Pauli droht Heidenheim der Abstieg nach drei Jahren in der Bundesliga.



