Schmerzhafter Sieg: Schalke bangt um verletzten Superstar Edin Dzeko
Schalke bangt um verletzten Edin Dzeko nach Schmerz-Sieg

Schalke zittert um seinen angeschlagenen Torjäger

Der 1:0-Erfolg des FC Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld war ein echter Schmerz-Sieg für die Königsblauen. Superstar Edin Dzeko (39) erzielte zwar in der 15. Minute das entscheidende Tor, musste dafür aber einen hohen Preis zahlen. Bereits im ersten Zweikampf mit Arminia-Verteidiger Robin Knoche (33) zog sich der bosnische Stürmer eine Rückenverletzung zu.

Durchbeißen bis zur Schmerzgrenze

Trotz intensiver Behandlung auf dem Spielfeld und in der Halbzeitpause mit Salben und Schmerztabletten kämpfte sich Dzeko ganze 80 Minuten durch das Spiel. „Das ist Edin Dzeko! Er hat sich absolut in den Dienst der Mannschaft gestellt“, schwärmte Trainer Miron Muslic (43) nach dem Spiel. Doch dieser unbändige Ehrgeiz könnte nun böse Folgen haben.

Der angeschlagene Torjäger wackelt für den anstehenden Aufstiegs-Kracher gegen Hannover 96. „Wir müssen abwarten“, so Muslic zur weiteren Prognose. Ein Ausfall Dzekos würde Schalke hart treffen, ist er doch gerade in Heimspielen mit allen fünf seiner Tore in der Veltins-Arena als Unterschiedsspieler und Anführer unersetzlich.

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Doppelbelastung für den 39-Jährigen

Umso größer ist die Sorge bei den Schalkern. Für den Aufstieg sowie seinen WM-Traum mit der bosnischen Nationalmannschaft geht Dzeko garantiert bis an die Grenzen. Am 26. März steht das Play-off-Halbfinale in Wales an, bei dem sich Bosnien für die Weltmeisterschaft qualifizieren könnte.

Genau diese Doppelbelastung vergrößert die Sorgen – auch mit Blick auf eine potenzielle Vertragsverlängerung bei Schalke bis 2027. Am 17. März wird Dzeko 40 Jahre alt. Die bange Frage lautet: Hält sein Körper diese extreme Belastung durch oder wird ihn eine Verletzung plötzlich stoppen?

Edelreservisten glänzen in der Defensive

Dass hinten die Null stand, hatte Schalke zwei Edelreservisten zu verdanken. Heidenheim-Leihgabe Kevin Müller (34), der erneut für den verletzten Loris Karius (32/Rückenblessur) zwischen den Pfosten stand, verhinderte einen schnellen Rückstand. Eine starke Antwort auf die öffentliche Kritik von Trainer Muslic, der ihn als Ausgangspunkt des Gegentores im 1:1 gegen Fürth angezählt hatte.

Auch Defensiv-Talent Mertcan Ayhan (19) überzeugte in der Abwehr. Der Youngster vertrat den gesperrten Abwehr-Routinier Nikola Katic (29) nicht nur beim Lattenkopfball vorm Dzeko-Abstauber erstklassig. Irgendwie ebenfalls ein schöner Gruß an den Trainer, der auf die Jugend setzen muss.

Der Sieg gegen Bielefeld festigt zwar die Spitzenposition in der 2. Bundesliga, doch die Verletzung des Topscanners wirft dunkle Schatten auf die Aufstiegsambitionen der Gelsenkirchener. Die kommenden Tage werden zeigen, wie schwer die Rückenverletzung von Edin Dzeko wirklich ist und ob Schalke auf seinen Superstar in den entscheidenden Spielen verzichten muss.

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