Queiroz erneuert VAR-Kritik vor WM-Gruppenfinale gegen Kroatien
Queiroz erneuert VAR-Kritik vor Kroatien-Spiel

Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz hat vor dem entscheidenden Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft erneut scharfe Kritik am Video Assistant Referee (VAR) geübt. Zehn Jahre nach dessen Einführung gebe es „keine Entschuldigung“ dafür, dass das System noch immer nicht zuverlässig funktioniere, sagte der 73-jährige Coach am Freitag in Philadelphia. Er hoffe auf eine baldige Besserung.

FIFA in der Pflicht

Queiroz forderte die Verantwortlichen des Weltverbands FIFA auf, eine gründliche Analyse der bisherigen VAR-Erfahrungen vorzunehmen. Der Video-Referee sei eingeführt worden, um den Schiedsrichtern zu helfen und korrekte Entscheidungen zu treffen. „Es ist an der Zeit, dass die FIFA analysiert, was sich seitdem getan hat“, so Queiroz.

Ärger nach strittiger Szene gegen England

Besonders verärgert zeigte sich Queiroz über eine Szene im vergangenen WM-Spiel gegen England, das 0:0 endete. Ghana hatte sich benachteiligt gefühlt, weil es in der Schlussphase bei einer strittigen Situation keinen Elfmeter zugesprochen bekam. „Der VAR hat wieder mal einen Kaffee getrunken“, hatte Queiroz damals gemäkelt. Hätte sein Team den Strafstoß erhalten, wäre es mit sechs Punkten womöglich bereits vor dem Kroatien-Spiel für die K.o.-Runde qualifiziert gewesen, meinte der Trainer.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ausgangslage in Gruppe L

Die Westafrikaner haben vor dem abschließenden Spieltag der Gruppe L genau wie die Engländer vier Punkte. Kroatien steht bei drei Zählern. Queiroz bezeichnete den Gegner als „respektvoll“ und erwarte ein „hartes, intensives Spiel“. Die Partie findet am Samstag um 23.00 Uhr (MESZ) statt und wird im ZDF sowie bei MagentaTV übertragen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration