Nürnberg mit Verletzungssorgen vor wichtiger Partie gegen Kaiserslautern
Der 1. FC Nürnberg steht vor dem wichtigen Zweitliga-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstag (13 Uhr) mit erheblichen Personalsorgen da. Besonders die Situation um Offensivspieler Rabby Nzingoula bereitet dem Club große Kopfschmerzen.
Nzingoula erleidet Rückschlag im Training
Der 20-jährige französische U20-Nationalspieler, der bereits seit dem Auswärtsspiel in Bochum (1:1) mit Kapselproblemen im rechten Sprunggelenk kämpfte, musste am Dienstag das Training vorzeitig beenden. Bei dem Versuch, einen Schuss zu blocken, verschlimmerten sich seine Beschwerden erneut. „Rabby hat nur eine halbe Einheit mit der Mannschaft trainiert. Deswegen müssen wir schauen, ob er es zum Abschlusstraining schafft“, erklärte Trainer Miroslav Klose (47) die angespannte Situation.
Für den technisch versierten Offensivmann bedeutet dies einen Wettlauf gegen die Zeit. Nur wenn er am Freitag am Abschlusstraining teilnehmen kann, steht er überhaupt als Option für das Spiel gegen die Pfälzer zur Verfügung. Nzingoulas Ausfall wäre ein herber Verlust für die Nürnberger Offensive, die auf seine kreativen Impulse angewiesen ist.
Gemischte Nachrichten aus dem Lazarett
Während bei Nzingoula die Teilnahme am Samstag stark gefährdet ist, gibt es von Abwehrchef Fabio Gruner (23) etwas positivere Signale. Der Defensivspieler konnte immerhin bereits eine vollständige Trainingseinheit mit der Mannschaft absolvieren, auch wenn sein Zustand noch nicht optimal ist. „Bei Fabio sieht es etwas besser aus – wenn auch nicht viel“, so Klose über die Situation des jungen Verteidigers.
Ganz anders stellt sich die Lage bei Justin von der Hitz (19) dar. Der Mittelfeldspieler wird aufgrund von Rückenproblemen wie bereits im Spiel gegen Kiel (3:2) erneut ausfallen müssen. „Er schafft es leider nicht“, musste Trainer Klose bedauernd mitteilen.
Hoffnung auf begrenzten Ausfall
Beim 1. FC Nürnberg hofft man nun inständig, dass von der Hitz der einzige Spieler bleibt, der am Samstag nicht zur Verfügung steht. Die Verletzungssituation stellt den Club vor taktische Herausforderungen, besonders im offensiven Bereich. Trainer Klose muss möglicherweise auf alternative Lösungen zurückgreifen, sollte Nzingoula tatsächlich nicht einsatzfähig sein.
Das Spiel gegen Kaiserslautern gewinnt durch diese Personalprobleme zusätzlich an Bedeutung. Die Nürnberger wollen nach dem Unentschieden in Bochum und dem Sieg gegen Kiel die positive Entwicklung fortsetzen, müssen dies nun aber möglicherweise ohne einen ihrer offensivsten Spieler bewerkstelligen.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob Nzingoula den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen kann oder ob der FCN auf wichtige Alternativen im Kader zurückgreifen muss. Die medizinische Abteilung des Clubs arbeitet unter Hochdruck, um den französischen Youngster doch noch fit für das wichtige Heimspiel zu bekommen.



