Fast 18,5 Millionen Menschen sahen die 1:2-Niederlage des DFB-Teams im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador. Die ARD-Übertragung am Donnerstagabend erzielte einen Marktanteil von 71,9 Prozent. Das war nur geringfügig weniger als beim 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste (72,1 Prozent), als 18,26 Millionen zusahen. Der bisherige WM-Bestwert von 23,43 Millionen beim 7:1 gegen Curaçao wurde nicht erreicht.
Nike-Trikot-Teaser: Götze und Musiala im verpixelten Dress
Nike hat am Donnerstag einen Vorgeschmack auf das neue DFB-Trikot gegeben. Mit einem Video von Mario Götze und einem Banner in New Jersey machte der US-Konzern Andeutungen, wie das erste Nike-Trikot für den DFB ab 2027 aussehen wird. Götze packte in einer Instagram-Story ein Paket mit Nike-Emblem aus und zeigte ein weißes Trikot mit schwarzem Kragen, stark verpixelt. Nike selbst veröffentlichte ein Video mit einem Boot, das vor dem Spiel gegen Ecuador ein Werbebanner mit Jamal Musiala im verpixelten Trikot über den Hudson River zog. Der Schriftzug „Hello New Jersey“ ist ein doppeldeutiger Gruß an den Ort und das neue Trikot.
Adidas verkauft Rekordzahl an DFB-Trikots
Bei dieser WM stattet zum vorerst letzten Mal Adidas die deutsche Nationalmannschaft aus. Adidas-Vorstandschef Björn Gulden sagte, es würden mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft – dreimal so viele wie bei der WM in Katar. Das sei ein Rekordwert.
Medien: Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer Bielsa
Wenige Stunden vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Spanien berichten Medien über einen Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer Marcelo Bielsa. Führungsspieler wie Fede Valverde, Rodrigo Betancur und Manuel Ugarte beklagten sich über zu hartes Training und eine zu riskante Spielweise. Bielsa soll verärgert reagiert und einigen Profis vorgeworfen haben, ihn bereits zum zweiten Mal stürzen zu wollen.
Trump-Vertrauter: USA erwägen erneute WM-Bewerbung
Andrew Giuliani, Leiter der Fifa-Taskforce des Weißen Hauses, brachte eine mögliche Bewerbung für die WM 2038 mit 64 Teams ins Spiel. „Ich glaube, es gibt kein Land, das besser für die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft geeignet ist als die Vereinigten Staaten“, sagte Giuliani der Press Association. Präsident Trump soll beim Finale am 19. Juli gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen.
Nagelsmann stärkt schwachem „Wusiala“-Duo den Rücken
Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.o.-Phase klick macht bei Jamal Musiala und Florian Wirtz. Zu Wirtz sagte er: „Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“ Zu Musiala: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben.“
Drei mögliche DFB-Gegner im Sechzehntelfinale
Die DFB-Auswahl bekommt es als Sieger der Gruppe E mit einem Vorrundendritten zu tun. Durch die Ergebnisse sind nur noch Paraguay, Schottland und Schweden als potenzielle Kontrahenten übrig. 45 von 51 Szenarien sehen Paraguay als nächsten Gegner.
Einzelhandel spürt WM-Konsumimpulse
Der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) registrierte spürbare Nachfrageimpulse nach dem Erreichen der K.o.-Runde. Fans interessierten sich vor allem für Fußballtrikots, Hosen und Hüte. BTE-Expertin Franzisca Lubba sagte: „Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten sind viele Menschen weiter preissensibel.“



