Die deutschen Volleyballer haben in der Nations League einen weiteren Sieg gefeiert. Zwei Tage nach der Niederlage gegen Argentinien gewann die DVV-Auswahl im polnischen Gliwice gegen Belgien mit 3:1 (25:22, 19:25, 25:23, 25:19). Das Team von Bundestrainer Massimo Botti hat nun drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto.
Nations League als Generalprobe für EM im September
In der Nations League treten die 18 besten Teams bei Männern und Frauen gegeneinander an. Nach zwölf Spielen in der Gruppenphase kommen die sieben Besten und der Gastgeber der Endrunde in die K.o.-Phase, die in diesem Jahr in China stattfindet.
Die Europameisterschaft in Italien, Bulgarien, Finnland und Rumänien findet vom 9. bis 26. September statt. Nach dem Aus in der Gruppenphase bei der WM im vergangenen Jahr wollen die DVV-Männer dort wieder stärker aufspielen.
„Wir haben uns gut erholt und heute eine starke Leistung gezeigt. Der Sieg gegen Belgien gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben“, sagte ein Sprecher des Teams nach dem Spiel. Mit dem dritten Erfolg im sechsten Spiel festigt die Mannschaft den Anschluss an die Spitzengruppe.
Belgien zunächst ebenbürtig
Der erste Satz war hart umkämpft, doch Deutschland behielt mit 25:22 die Oberhand. Im zweiten Durchgang ließ die Konzentration nach, Belgien glich mit 25:19 aus. Mit einer kämpferischen Steigerung sicherten sich die DVV-Männer die folgenden beiden Sätze mit 25:23 und 25:19. Besonders die Blockarbeit und die Aufschläge erwiesen sich als trumpf.
Bundestrainer Botti hatte die Startformation im Vergleich zur Argentinien-Partie leicht verändert und setzte auf frische Kräfte. Die Maßnahme zahlte sich aus, das Team wirkte insgesamt dynamischer und zielstrebiger.
Die Nations League dient den deutschen Volleyballern als wichtige Vorbereitung auf die Europameisterschaft im September. Nach dem frühen WM-Aus im vergangenen Jahr hofft der Verband auf eine erfolgreiche EM-Kampagne. Die Mannschaft hat noch sechs Gruppenspiele in der Nations League, um sich weiter einzuspielen und an der internationalen Spitze zu etablieren.



