Julian Nagelsmann hat trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft seinen Verbleib als Bundestrainer erklärt. Der 38-Jährige betonte nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale, dass er seinen bis nach der EM-Endrunde 2028 laufenden Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfüllen werde.
Frühes WM-Aus gegen Paraguay
Die deutsche Mannschaft war als einer der Favoriten in das Turnier gestartet, scheiterte jedoch bereits in der ersten K.o.-Runde. Nach einem torlosen Spiel nach Verlängerung unterlag das Team im Elfmeterschießen mit 4:5 gegen Paraguay. Nagelsmann zeigte sich enttäuscht, aber entschlossen: „Natürlich ist das eine große Enttäuschung für uns alle. Aber wir haben einen klaren Plan und ich werde diesen Weg weitergehen. Mein Vertrag läuft bis 2028 und ich werde alles dafür tun, dass wir bei der Europameisterschaft im eigenen Land wieder erfolgreich sind.“
Vertrag bis 2028 als klares Bekenntnis
Nagelsmann hatte seinen Vertrag erst im vergangenen Jahr bis nach der EM 2028 verlängert. Der DFB setzt damit langfristig auf den Trainer, der 2023 die Nachfolge von Hansi Flick angetreten hatte. Trotz des WM-Debakels hält der Verband an Nagelsmann fest. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärte: „Julian hat unsere volle Unterstützung. Wir sind überzeugt, dass er der richtige Mann ist, um die Mannschaft wieder an die Weltspitze zu führen.“
Ziele für die EM 2028 im Fokus
Der Fokus liegt nun auf der Europameisterschaft 2028, die in Deutschland stattfinden wird. Nagelsmann will die Zeit bis dahin nutzen, um die Mannschaft neu aufzustellen und taktisch weiterzuentwickeln. „Wir werden die Fehler analysieren und daraus lernen. Die EM im eigenen Land ist eine riesige Chance, und ich bin fest entschlossen, sie zu nutzen“, so Nagelsmann. Die nächsten Länderspiele im September werden erste Hinweise darauf geben, wie der Neuaufbau gelingen soll.



