Messi bei WM gegen Jordanien geschont: Trainer Scaloni bestätigt Bankplatz
Messi gegen Jordanien nur auf der Bank bestätigt

Superstar Lionel Messi wird bei Argentiniens WM-Gruppenabschluss gegen Jordanien geschont und nicht in der Startelf stehen. Das gab Trainer Lionel Scaloni auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonntag (4.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Dallas Stadion bekannt. „Leo wird ein bisschen später spielen“, sagte Scaloni laut Übersetzer. Der 39-Jährige hat in seinen ersten beiden Partien dieser Weltmeisterschaft fünf Tore erzielt und den deutschen Ex-Weltmeister Miroslav Klose als WM-Rekordtorschützen abgelöst. Messi kommt nun auf 18 WM-Treffer, während Verfolger Kylian Mbappé bei Frankreichs 4:1-Sieg gegen Norwegen torlos blieb und bei 16 WM-Toren steht.

Schonung trotz Rekordchance

Gegen Jordanien hätte Messi mit einem Startelfeinsatz bessere Chancen gehabt, seine Bestmarke weiter auszubauen. Dennoch entschied sich Scaloni für eine Schonung des Superstars. Argentinien steht bereits als Sieger der Gruppe J fest, sodass der Trainer das letzte Gruppenspiel für Rotationen nutzen kann. „Es sind auch fantastische Spieler“, betonte Scaloni mit Blick auf den gesamten Kader. Alle Spieler hätten es verdient, zu spielen, und es sei wichtig, dass möglichst viele von ihnen Spielpraxis bekämen.

Weitere Wechsel und taktische Anpassungen

Messi wird nicht der einzige Stammspieler sein, den Scaloni gegen Jordanien schont. Mit den personellen Wechseln könnte sich auch eine Änderung der Taktik ergeben. Auf die Frage nach möglichen taktischen Anpassungen antwortete Scaloni: „Vielleicht. Zumindest müssen wir vorbereitet sein. Wir haben daran gearbeitet.“ Der Trainer ließ offen, welche konkreten Änderungen geplant sind, machte aber deutlich, dass die Mannschaft flexibel agieren kann.

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Argentinien geht als einer der Turnierfavoriten in die K.o.-Phase. Das Spiel gegen Jordanien dient vor allem dazu, die Fitness der Spieler zu managen und die Rotation zu testen. Scaloni zeigte sich zuversichtlich, dass die Mannschaft auch ohne Messi in der Startelf ihre Leistung abrufen kann. „Wir haben einen starken Kader, und jeder Spieler ist bereit, seinen Beitrag zu leisten“, so der Trainer.

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