Globetrotter im Club-Dienst: Markhiev reist halbe Welt für Finnland
Der 1. FC Nürnberg sammelt derzeit fleißig Bonusmeilen, denn gleich neun Profis des Zweitligisten sind während der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften im Einsatz. Vier davon vertreten sogar A-Nationalteams. Die mit Abstand weiteste Reise unternimmt dabei Mittelfeld-Chef Adam Markhiev. Der 24-jährige Sechser ist mit der finnischen Nationalelf in Neuseeland unterwegs – satte 18.000 Kilometer von seiner Heimatstadt Nürnberg entfernt.
Erfolgreicher Start in der Ferne
Bereits am vergangenen Freitag konnte Markhiev mit Finnland einen beachtlichen 2:0-Erfolg gegen den Gastgeber Neuseeland feiern. Der FCN-Profi stand dabei in der Startformation und absolvierte die gesamte erste Halbzeit. Am Montagmorgen deutscher Zeit (5 Uhr) folgt das zweite Testspiel in Neuseeland, diesmal gegen die Kapverden. Anschließend tritt der Mittelfeldspieler die lange Rückreise nach Nürnberg an.
Für den Club fällt der Zeitpunkt dieser strapaziösen Reise vergleichsweise günstig. Das nächste Pflichtspiel in der 2. Bundesliga findet erst am Sonntag (13.30 Uhr) beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig statt. Damit bleibt Markhiev genügend Zeit, sich von den Strapazen der langen Flüge und der erheblichen Zeitverschiebung von elf Stunden zu erholen.
Internationale Einsätze weiterer Club-Spieler
Neben Markhiev sind noch drei weitere Nürnberger Profis für A-Nationalmannschaften aktiv. Luka Lochoshvili bestritt für Georgien zwei Partien: Ein 2:2 gegen Israel, bei dem er in der Startelf stand, sowie ein 2:0 in Litauen, wo er eingewechselt wurde. Styopa Mkrtchyan kam mit Armenien in der Schlussphase zum Einsatz, unterlag jedoch mit seiner Mannschaft Belarus mit 1:2. Fabio Gruber wurde in der 85. Minute für Peru eingewechselt, verlor mit seinem Team in Paris gegen den Senegal mit 0:2 und trifft am Dienstagabend (20 Uhr) in Spanien noch auf Honduras.
Die internationale Erfahrung, die die Spieler während dieser Länderspielpause sammeln, könnte sich langfristig positiv auf die Leistung des gesamten Teams auswirken. Der 1. FC Nürnberg profitiert somit nicht nur von der Rückkehr erfahrener Nationalspieler, sondern auch von der gesteigerten Reputation des Vereins auf internationaler Ebene.



