Vierte Niederlage in Serie: 1. FC Magdeburg verliert knapp in Elversberg
Magdeburg verliert vierte Partie in Folge bei Elversberg

Vierte Pleite in Serie: Magdeburg verliert knapp in Elversberg

Der 1. FC Magdeburg taumelt in der 2. Bundesliga weiterhin dem Abstieg entgegen. Vor 8.652 Zuschauern unterlagen die Elbestädter bei der SV Elversberg mit 0:1 (0:0) und kassierten damit bereits die vierte Niederlage in Serie. Lukasz Poreba erzielte in der 85. Minute den späten Siegtreffer für die Gastgeber.

Magdeburg verpasst wichtige Punkte im Abstiegskampf

Mit dieser Niederlage bleibt der FCM bei 23 Punkten stehen und läuft Gefahr, im Kampf um den Klassenerhalt den Anschluss zu verlieren. Dominik Reimann konnte trotz starker Leistung im Tor die Niederlage nicht verhindern. Bei den Gästen ersetzten Darius Stalmach und Marcus Mathisen die gelbgesperrten Falko Michel und Tobias Müller.

Enttäuschende Offensive des FCM

„Heute hatten wir nicht die Qualität, hinten die Null zu halten und vorn ein Tor zu machen“, ärgerte sich FCM-Profi Marcus Mathisen nach Abpfiff. „Ich glaube, in der ersten Halbzeit müssen wir ein, vielleicht zwei Tore machen, aber am Ende haben die die bessere Qualität.“

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Die Gastgeber attackierten Magdeburg früh, blieben vor dem Tor aber zunächst harmlos. Magdeburg stand ohne Ball ungewohnt tief und ließ Elversberg bis zur Mittellinie unbehelligt. So beherrschten die Gastgeber die Partie, ohne große Gefahr zu versprühen.

Verpasste Chancen und spätes Unglück

Kurz nachdem Elversbergs David Mokwa an einer Eingabe vorbeigerutscht war (21. Minute), verunglückte Mateusz Zukowski auf der Gegenseite eine Abnahme aus elf Metern – den harmlosen Ball nahm Torwart Nicolas Kristof auf (22. Minute). Beide Teams taten sich im Angriff schwer. Magdeburg ging bei den Pässen in die Spitze oft hohes Risiko, belohnte sich aber zu selten mit Abschlüssen.

Stalmachs Kopfball parierte Kristof in der 35. Minute. Beim FCM ersetzte dann Lubambo Musonda den verletzten Laurin Ulrich. Vor der Pause war der FCM zunehmend offensiver geworden, doch nach der Halbzeit schafften es die Gäste nicht mehr, sich Freiräume zu erarbeiten.

Elversberger Dauerdruck wird belohnt

Elversberg tat mehr fürs Spiel als in der ersten Hälfte, gefährlicher wurden die Gastgeber allerdings lange nicht. Magdeburg hatte die besseren Gelegenheiten, machte jedoch zu wenig daraus. Die Elbestädter kamen jetzt nur noch selten zu Entlastungsangriffen, verloren die Bälle häufig zu früh und sahen sich längeren Phasen ohne Ballbesitz ausgesetzt.

Dazu kam die SVE immer wieder zu Ecken – am Ende in Summe elf –, die der Magdeburger Verteidigung alles an Konzentration abverlangten. Der FCM kam nicht mehr in Kontersituationen. So traf Elversberg schließlich doch noch zur Führung in der 85. Minute durch Lukasz Poreba – und sicherte sich damit den knappen Heimsieg.

Die vierte Niederlage in Serie bedeutet für den 1. FC Magdeburg eine schwere Belastung im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Die Mannschaft muss dringend wieder zu Punkten kommen, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

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