Klopps klare Worte zu den Transfergerüchten
Nachdem Mohamed Salah seinen Abschied vom FC Liverpool nach neun Jahren bekannt gegeben hat, meldet sich nun auch sein ehemaliger Trainer Jürgen Klopp zu Wort. Der deutsche Coach, der aktuell für ein Benefizspiel zwischen Liverpool- und Borussia Dortmund-Legenden in England weilt, nutzte die Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch mit The Anfield Wrap.
Eine außergewöhnliche Karriere
Klopp zeigte sich bewegt von Salahs bevorstehendem Weggang und würdigte die gemeinsame Zeit in höchsten Tönen. „Es war eine Freude, eine Herausforderung, es war harte Arbeit von beiden Seiten“, so der Ex-Trainer. Er betonte die Einzigartigkeit von Salahs Leistungen: „Einige davon werden für immer unübertroffen bleiben.“ Insgesamt bestritt der Ägypter unter Klopps Führung 349 Spiele und erzielte dabei 211 Tore.
Die Wahrheit hinter den Brandt-Gerüchten
Immer wieder gab es Spekulationen, dass Klopp 2017 eigentlich Julian Brandt statt Mohamed Salah verpflichten wollte. Der Coach räumt nun mit diesen Gerüchten auf: „Die Sache ist die: Wenn man einen Flügelspieler sucht, spricht man mit sieben oder acht Kandidaten.“ Zwar habe man mit Brandt gesprochen, aber auch mit Salah. Entscheidend sei gewesen: „In diesem Moment waren wir überzeugt, dass er der Richtige war – überzeugter noch als er selbst.“
Salahs anfängliche Zweifel
Interessant sind Klopps Erinnerungen an die ersten Gespräche mit Salah. Der Stürmer zeigte sich besorgt über seine Einsatzmöglichkeiten im Team. „Als wir ihn unter Vertrag nahmen, fragte er mich, wo er spielen würde“, so Klopp. Als er die rechte Flügelposition nannte, entgegnete Salah: „Aber dort spielt doch Sadio Mané.“ Selbst die Möglichkeit, dass Mané auf links spielen könnte, überzeugte den Ägypter zunächst nicht: „Der ist für Coutinho.“
Eine perfekte Verbindung
Heute, viele Jahre später, ist klar, dass die Zusammenarbeit zwischen Verein und Spieler ideal war. Klopp betont: „Er weiß, dass dies der perfekte Verein für ihn war und er der perfekte Spieler für uns.“ Abschließend würdigt der Trainer seinen ehemaligen Schützling: „Er ist ohne jeden Zweifel einer der Größten aller Zeiten, und ich bin wirklich stolz darauf, Teil dieser Karriere gewesen zu sein.“



