Humphries sagt German Darts Grand Prix in München ab: 'Ich werde nicht reisen'
Humphries sagt Darts-Turnier in München ab

Humphries sagt für München ab: Darts-Star pausiert über Ostern

Bittere Nachrichten für die deutsche Darts-Gemeinde! Wie exklusiv bei SPORT1 bekannt wurde, wird Luke Humphries, die aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste, beim hochkarätigen German Darts Grand Prix in der Münchener Zenith-Halle über das Osterwochenende vom 4. bis 6. April nicht antreten. Der englische Ex-Weltmeister bestätigte diese Entscheidung im Rahmen des Premier-League-Spieltags in Berlin persönlich.

„Ich werde nicht nach München reisen“ – Humphries braucht Pause

Die Begründung des 31-jährigen Spitzenspielers ist nachvollziehbar: „Ich werde nicht nach München reisen, ich werde eine Woche freimachen“, erklärte Humphries gegenüber SPORT1. Er führte weiter aus: „Es waren für mich ein paar anstrengende Jahre auf der European Tour.“ Diese Aussage unterstreicht die physischen und mentalen Belastungen, denen Profi-Dartspieler auf der anspruchsvollen Tour ausgesetzt sind.

Die Absage fällt Humphries trotz seiner aktuellen Erfolgsserie nicht leicht. Erst am vergangenen Wochenende triumphierte er bei den Belgian Darts Open in Wieze. Dennoch kann er sich den Verzicht auf München im Hinblick auf die Qualifikation für die European Championship Ende Oktober in Dortmund leisten: Derzeit führt er souverän die European Tour Order of Merit an, wobei sich die besten 32 Spieler für die EM qualifizieren.

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Absage trotz besonderer Verbindung zu München

Besonders schmerzlich ist die Entscheidung für Humphries, weil München für ihn ein besonderer Ort ist. „Ich wünschte, das Turnier wäre später im Kalender, denn es ist mein Lieblingsturnier auf der European Tour“, gestand der Spieler. „Es macht jedes Mal riesigen Spaß.“ Seine Erfolgsbilanz in der bayerischen Landeshauptstadt spricht für sich: Bereits 2022 und 2024 konnte „Cool Hand“ den German Darts Grand Prix für sich entscheiden.

Vor zwei Jahren lieferte Humphries im Finale gegen Michael van Gerwen mit einem 8:1-Erfolg eine historische Leistung ab: Bei einer Nettospielzeit von knapp 13 Minuten und einem beeindruckenden Average von rund 113 Punkten sorgte er für eines der schnellsten Endspiele in der Geschichte der European Tour. Bereits im vergangenen Jahr hatte Humphries über das Osterwochenende pausiert, was seine aktuelle Entscheidung in eine gewisse Kontinuität stellt.

Die Organisatoren des Turniers und die Fans müssen nun auf einen der größten Stars der Szene verzichten. Die Lücke, die Humphries hinterlässt, wird spürbar sein, doch seine Entscheidung für eine notwendige Regenerationsphase zeigt auch die Professionalität und Weitsicht des erfolgreichen Sportlers.

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