Der Hamburger SV steckt tief im Abstiegskampf. Nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim, der dritten Niederlage in Folge, und nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen, ist die Lage angespannt. Dennoch sind die Chancen auf den Klassenerhalt überraschend gut. Grund dafür ist die schwache Punkteausbeute der direkten Konkurrenz.
Der Schwur für das Saisonfinale
Um den Klassenerhalt endgültig zu sichern, haben sich die Spieler auf einen Schwur für das Saisonfinale verständigt. Dieser soll die Mannschaft zu Höchstleistungen antreiben. Wie der Schwur genau lautet, bleibt intern, doch er ist ein klares Zeichen des Zusammenhalts. Trainer und Mannschaft appellieren an den Kampfgeist und die Moral, die in den vergangenen Wochen oft gefehlt haben.
Was Mut macht
Trotz der Negativserie gibt es positive Aspekte: Die Defensive zeigt sich in den letzten Partien stabiler, und die Rückkehr verletzter Spieler könnte neue Impulse bringen. Zudem ist der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze minimal, sodass ein Sieg im nächsten Spiel alles verändern kann.
Was bedenklich schlecht war
Besonders die Offensive enttäuschte zuletzt. Chancenverwertung und Kreativität im letzten Drittel sind mangelhaft. Gegen Hoffenheim fehlte die Durchschlagskraft, und die Abstimmung im Angriffsspiel wirkt ideenlos. Auch die Standardsituationen brachten keine Gefahr. Diese Baustellen müssen schnell behoben werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.



