Hansa-Sportdirektor Shapourzadeh: Die Zukunft von Emil Holten und elf weiteren Spielern
Hansa: Shapourzadeh äußert sich zu Holten und Vertragsausläufen

Hansa Rostock vor entscheidenden Personalentscheidungen

Der FC Hansa Rostock steht in der laufenden Saison vor einer bedeutenden personellen Weichenstellung. Insgesamt zwölf Spieler des Drittligisten sehen sich mit auslaufenden Verträgen konfrontiert, was Sportdirektor Amir Shapourzadeh vor komplexe Planungsaufgaben stellt. Im Fokus der Öffentlichkeit steht dabei insbesondere der schwedische Stürmer Emil Holten, der mit seinen 13 Saisontoren maßgeblich zum Aufstiegskampf der Kogge beigetragen hat.

Die zwölf Spieler mit ungewisser Zukunft

Die Liste der betroffenen Akteure umfasst mehrere Schlüsselpositionen. Im Torbereich laufen die Verträge von Benjamin Uphoff, Max Hagemoser und Philipp Klewin aus. In der Defensive stehen Viktor Bergh, Nico Neidhart, Jan Mejdr und Felix Ruschke vor ungewissen Perspektiven. Das Mittelfeld betrifft Chris Kinsombi, Adrien Lebeau, Lukas Kunze und Cedric Harenbrock. Und im Angriff sorgt Emil Holten für die größten Diskussionen.

Shapourzadeh äußerte sich in einem aktuellen Interview konkret zur Zukunft des 29-jährigen Leihspielers: „Wir haben grundsätzlich eine sehr gute Historie mit skandinavischen Spielern. Wir sind im Guten, im offenen Austausch mit ihm und seinem Berater. Man muss mal gucken, wie sich die Dinge dann entwickeln.“ Damit ist ein Abschied des Torjägers keineswegs besiegelt.

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Realistische Verpflichtungsperspektive für Holten

Der Sportdirektor begründet, warum eine feste Verpflichtung des Schweden durchaus im Bereich des Möglichen liegt: „Am Ende weiß Emil auch, was er an uns hat, dass er sich grundsätzlich wohlfühlt, dass er mittlerweile gesetzt ist und gute Leistungen bringt. Von daher glaube ich, ist das erst mal eine gute Grundbasis.“ Holten ist aktuell vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg ausgeliehen, wobei Hansa über eine Kaufoption verfügt. Sein Marktwert wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Zweigleisige Planung für ungewisse Ligazugehörigkeit

Eine besondere Herausforderung stellt die noch unklare Ligazugehörigkeit der kommenden Saison dar. Shapourzadeh muss parallel für beide Szenarien – 2. Liga oder 3. Liga – planen. Er kommentiert diese Situation: „Es ist natürlich doppelt so viel Arbeit, nichtsdestotrotz haben wir gerne diese Situation, dass du dich überhaupt mit der 2. Liga beschäftigen darfst. Wir versuchen, so gut es geht, unsere Planung vorzubereiten, um dann auch für beide Szenarien gut vorbereitet zu sein.“

Die Hansa-Verantwortlichen streben nach mehr Kontinitität im Kader, doch endgültige Planungssicherheit wird erst nach Saisonende bestehen. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Weichen für die Zukunft des Traditionsvereins gestellt werden.

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