Hansa Rostock hat seinen siebten Neuzugang der Saison präsentiert: Leon Dajaku (25) wechselt vom SSV Ulm an die Ostsee. Der Deutsch-Kosovare soll die Offensive der Hanseaten mit Tempo, Dribblings und Torgefahr beleben.
Erfahrung aus Bundesliga und Ausland
Dajaku bringt Erfahrung aus sechs Kurzeinsätzen in der Bundesliga für den FC Bayern München, Union Berlin und den VfB Stuttgart mit. Zudem spielte er für Sunderland AFC, den FC St. Gallen, Hajduk Split und Sharjah FC, bevor er zum SSV Ulm wechselte.
„Für mich war wichtig, einen Klub zu finden, der ambitioniert ist, ein klares Ziel hat und bei dem ich direkt Verantwortung übernehmen kann“, sagte Dajaku. „Die Gespräche haben mir dieses Gefühl schnell gegeben. In den direkten Duellen habe ich erlebt, welche Wucht in diesem Verein steckt, sowohl sportlich als auch mit Blick auf den Support der Fans. Für Spieler ist es immer etwas Besonderes, für einen solch großen Traditionsverein aufzulaufen, der zudem auch optimale Bedingungen bietet.“
Vielseitig einsetzbarer Offensivspieler
Der 25-Jährige kann nahezu überall in der Angriffsreihe eingesetzt werden. Seine bevorzugte Position ist der linke Flügel, aber der Rechtsfuß fühlt sich auch auf der rechten Seite, im offensiven Mittelfeld oder als hängende Spitze wohl.
In der vergangenen Saison überzeugte Dajaku für den SSV Ulm in der 3. Liga: In 25 Einsätzen erzielte er fünf Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Zu seinen größten Stärken zählen sein explosiver Antritt und seine Dribbelstärke. Er sucht konsequent das Eins-gegen-eins, stößt mit Tempo in freie Räume vor und sorgt mit seiner Technik für gefährliche Aktionen. Vor allem über den linken Flügel zieht der Rechtsfuß häufig nach innen und sucht den Abschluss oder den entscheidenden Pass.
Lob von Sportdirektor Shappourzadeh
Sportdirektor Amir Shappourzadeh zeigte sich erfreut über den Transfer: „Mit Leon gewinnen wir einen offensiv sehr variabel einsetzbaren Spieler, der auf beiden Flügelpositionen zu Hause ist, aber auch im offensiven Mittelfeld spielen kann. Mit seinem Tempo und seiner hohen technischen Qualität ist er im Eins-gegen-eins nur schwer zu verteidigen.“
Dajaku wurde beim VfB Stuttgart und beim FC Bayern München ausgebildet. Nach seinen Stationen in Deutschland, England, der Schweiz, Kroatien und den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt er nun seine Karriere bei Hansa Rostock fort.



