Eintracht Frankfurt Frauen: All-in für den Europa-Cup-Finaltraum trotz 0:3-Rückstand
Frankfurterinnen gehen all-in für Europa-Cup-Finale

Eintracht Frankfurt Frauen: All-in für den Europa-Cup-Finaltraum trotz 0:3-Rückstand

Es ist eine gewaltige Herausforderung, die vor den Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt liegt: Um den Einzug ins erste Europa-Cup-Finale der Vereinsgeschichte zu schaffen, müssen sie im Rückspiel des Halbfinales einen klaren 0:3-Rückstand aus dem Heimspiel wettmachen. Gegner ist der schwedische Meister BK Häcken, der in der vergangenen Woche mit einem überzeugenden Auftritt in Frankfurt die Ausgangslage deutlich zu seinen Gunsten gestaltet hat.

„Wir gehen all-in und werden sehen, was passiert“

Trainer Niko Arnautis zeigt sich vor dem entscheidenden Duell am Donnerstagabend in Göteborg (18.30 Uhr) dennoch zuversichtlich. „Wir brauchen einen perfekten Tag. Es ist ein Traum von uns allen. Wir gehen all-in und werden sehen, was passiert“, betonte der Coach im Vorfeld. Die Mannschaft habe das bittere 0:3 aus dem Hinspiel gründlich analysiert und arbeite nun mit Hochdruck an der Umsetzung eines angepassten Spielplans.

Im Mittelpunkt steht dabei ein offensiver Ansatz. „Von Beginn an müssen wir den Gegner unter Dauerdruck setzen“, erläuterte Arnautis die Strategie. Zudem gelte es, mehr Stabilität bei Kontern zu zeigen und die Torchancen effizienter zu nutzen als in der ersten Begegnung. „Wir wissen, dass es schwer ist, allerdings ist im Fußball schon einiges möglich gewesen und wir haben auf jeden Fall die Qualität“, so der Trainer weiter.

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Stürmerin Blomqvist: „Es ist alles möglich“

Unterstützung erhält Arnautis von seiner schwedischen Stürmerin Rebecka Blomqvist. Die Offensivspielerin, die im Hinspiel gegen ihren Landsmann BK Häcken aktiv war, versicherte: „Es ist alles möglich. So ist auch die Stimmung im Team, wir sind on fire. Wir haben nichts zu verlieren.“ Diese Einstellung soll der Mannschaft den nötigen Rückenwind für die Mammutaufgabe geben.

Die Eintracht muss in Göteborg nicht nur drei Tore aufholen, sondern auch verhindern, dass der Gegner weitere Treffer erzielt. Ein Auswärtstor könnte dabei zum entscheidenden Faktor werden. Die Frankfurterinnen setzen auf ihre offensive Stärke und den unbedingten Willen, den Finaltraum doch noch wahr werden zu lassen. Die gesamte Vorbereitung lief unter dem Motto, keine Zweifel aufkommen zu lassen und mit vollem Einsatz in die Partie zu gehen.

Die Europa-Cup-Saison hat für Eintracht Frankfurt bereits historische Züge angenommen, da das Team erstmals so weit in einem internationalen Wettbewerb vorgedrungen ist. Ein Finaleinzug wäre ein Meilenstein für den Frauenfußball in Deutschland und insbesondere für den Verein aus Hessen. Die Augen der Fußballwelt sind auf Göteborg gerichtet, wo die Frankfurterinnen beweisen wollen, dass im Sport auch scheinbar unmögliche Comebacks möglich sind.

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