Eintracht Frankfurt: Wechsel-Hammer um Anführer – Er ist schon fast weg
Eintracht Frankfurt: Wechsel-Hammer um Anführer – Er ist fast weg

Eintracht Frankfurt steht offenbar vor dem Abschied seines Kapitäns und Führungsspielers Kevin Trapp. Der Torhüter, der seit 2018 für die Hessen spielt und in der vergangenen Saison mit herausragenden Leistungen zum Erfolg der Mannschaft beitrug, soll den Verein verlassen. Nach Informationen der Bild-Zeitung ist der Wechsel des 33-Jährigen so gut wie perfekt.

Interessent aus dem Ausland

Trapp, der in der abgelaufenen Saison in 34 Pflichtspielen für Eintracht Frankfurt auflief und dabei 14 Mal ohne Gegentor blieb, steht vor einem Wechsel ins Ausland. Konkret soll es sich um einen Klub aus der englischen Premier League handeln. Der Spieler selbst soll dem Vernehmen nach bereits grünes Licht für den Transfer gegeben haben. Die Bild-Zeitung zitiert eine Quelle aus dem Umfeld des Spielers: „Kevin ist bereit für eine neue Herausforderung. Der Wechsel ist so gut wie beschlossene Sache.“

Abschied nach fünf Jahren

Der gebürtige Kaiserslauterer war 2018 von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt gewechselt und entwickelte sich schnell zum unumstrittenen Stammtorhüter und Führungsspieler. In seiner Zeit bei der SGE absolvierte er über 200 Pflichtspiele und wurde 2022 zum Kapitän ernannt. Mit seiner Erfahrung und seinen Paraden war er maßgeblich am Einzug ins Achtelfinale der Champions League in der Saison 2022/23 beteiligt.

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Der mögliche Abgang von Trapp würde eine große Lücke hinterlassen. Eintracht Frankfurt müsste auf dem Transfermarkt aktiv werden, um einen adäquaten Ersatz zu finden. Als potenzielle Nachfolger werden unter anderem der Schweizer Nationaltorhüter Yann Sommer genannt, der derzeit bei Inter Mailand unter Vertrag steht, sowie der Mainzer Robin Zentner.

Finanzielle Aspekte

Der Transfer würde Eintracht Frankfurt eine Ablösesumme im niedrigen zweistelligen Millionenbereich einbringen. Trapps Vertrag bei der SGE läuft noch bis 2026, was den Verein in eine gute Verhandlungsposition bringt. Dennoch ist der sportliche Wert des Kapitäns kaum zu ersetzen. Die Bild-Zeitung berichtet, dass die Gespräche zwischen den Klubs bereits weit fortgeschritten sind und eine Einigung unmittelbar bevorsteht.

Für Kevin Trapp wäre es die Rückkehr in die Premier League, wo er bereits von 2012 bis 2015 für den FC Fulham spielte. Der Torhüter absolvierte in England 61 Premier-League-Spiele und sammelte wertvolle Erfahrung.

Reaktionen aus dem Umfeld

Die Nachricht über den bevorstehenden Abschied hat in Frankfurt für Bestürzung gesorgt. Fans und Mannschaftskollegen hoffen bis zuletzt auf einen Verbleib des Kapitäns. Sportvorstand Markus Krösche äußerte sich bislang nicht offiziell zu den Gerüchten, doch Insider gehen davon aus, dass der Wechsel nicht mehr zu verhindern ist. „Kevin ist ein absoluter Profi und hat sich bei uns unvergesslich gemacht. Sollte er gehen, wünschen wir ihm alles Gute“, wird ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter der Eintracht zitiert.

Der Transfer würde auch Auswirkungen auf die Kaderplanung haben. Eintracht Frankfurt muss nicht nur einen neuen Torhüter verpflichten, sondern auch einen neuen Kapitän benennen. Als mögliche Nachfolger gelten Abwehrchef Robin Koch oder Mittelfeldstratege Sebastian Rode, der allerdings ebenfalls mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wird.

Fazit

Der Abschied von Kevin Trapp zeichnet sich immer deutlicher ab. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, verliert Eintracht Frankfurt nicht nur einen herausragenden Torhüter, sondern auch eine Identifikationsfigur. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Gerüchte sich bewahrheiten und der Kapitän tatsächlich seine Zelte in Frankfurt abbricht.

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