Kurz vor dem ersten K.o.-Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft ist die Sicherheitslage rund um den Mitgastgeber Mexiko angespannt. Wie der Sender TUDN berichtete, wurde über dem Trainingscamp der mexikanischen Nationalmannschaft, dem Centro de Alto Rendimiento im Süden von Mexiko-Stadt, eine Drohne gesichtet. Der Sender veröffentlichte auf seiner Homepage ein Video, das das Flugobjekt in unmittelbarer Nähe der Anlage zeigt.
Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen Ecuador
Die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre bereitet sich dort intensiv auf die Partie des Sechzehntelfinals gegen Ecuador vor. Mexiko geht als Gruppensieger in die K.o.-Runde: Mit drei Siegen in drei Spielen und ohne Gegentor zog das Team souverän ins Achtelfinale ein. Die Begegnung gegen Ecuador findet im legendären Aztekenstadion statt und wird in der deutschen Nacht auf Mittwoch um 03:00 Uhr MESZ (Magenta TV) angepfiffen.
Der Drohnen-Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit der Mannschaft auf. Bislang ist unklar, wer die Drohne gesteuert hat und ob es sich um einen gezielten Spionageversuch handelte. Die mexikanischen Behörden haben nach Angaben von TUDN Ermittlungen eingeleitet. Die WM-Organisatoren und Sicherheitskräfte sind in der K.o.-Phase besonders alarmiert, da Spionageangriffe oder Störmanöver durch Drohnen in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen sind.
Reaktionen und Konsequenzen
Offizielle Stellungnahmen des mexikanischen Fußballverbandes oder des Trainerteams liegen bislang nicht vor. Der Vorfall unterstreicht jedoch die erhöhte Sensibilität in der heißen Phase des Turniers. Die FIFA hat bereits mehrfach auf die strikten Sicherheitsvorkehrungen hingewiesen, die Drohnenflüge über WM-Stätten verbieten. Verstöße können mit hohen Strafen oder rechtlichen Konsequenzen geahndet werden.
Mexiko geht als Favorit in die Partie gegen Ecuador, das sich als Gruppenzweiter qualifizierte. Die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre hat in der Vorrunde mit einer soliden Defensive und effizienter Offensive überzeugt. Der Drohnen-Zwischenfall könnte jedoch für zusätzliche Unruhe im Team sorgen. Die Spieler und der Trainerstab konzentrieren sich nun voll auf das wichtige Spiel, bei dem der Einzug ins Viertelfinale auf dem Spiel steht.



