Drei Wege zum Aufstieg: So gelingt dem VfL Osnabrück der Sprung in die 2. Bundesliga
Drei Wege zum Aufstieg: VfL Osnabrück vor Rückkehr

Der VfL Osnabrück steht unmittelbar vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Nachdem der Aufstieg am vergangenen Wochenende noch nicht perfekt war, bieten sich an diesem Samstag und Sonntag gleich drei Möglichkeiten, den vorzeitigen Aufstieg zu besiegeln. Mit einem Vorsprung von neun Punkten und 15 Toren auf den Relegationsplatz geht der souveräne Drittliga-Tabellenführer in die letzten drei Spieltage der Saison.

Möglichkeit I: Essener Patzer gegen Stuttgart II

Der Tabellendritte Rot-Weiss Essen holt an diesem Samstag (16.30 Uhr, MagentaSport) maximal einen Punkt im Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Sollte Essen nicht gewinnen, wäre der Aufstieg des VfL Osnabrück bereits perfekt.

Möglichkeit II: Cottbuser Niederlage im Topspiel

Der Tabellenzweite Energie Cottbus verliert am Sonntag um 13.30 Uhr (MagentaSport) das Topspiel beim Tabellenvierten MSV Duisburg. Auch dann wäre der VfL nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsplätze zu verdrängen – unabhängig vom eigenen Spiel.

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Möglichkeit III: Osnabrück punktet in Wiesbaden

Die Osnabrücker holen in ihrem eigenen Spiel beim SV Wehen Wiesbaden am Sonntag um 16.30 Uhr (MagentaSport) mindestens einen Punkt. Dann steht der Aufstieg fest, egal wie die Konkurrenz zuvor gespielt hat. Mehr als 4000 Fans wollen die Mannschaft nach Wiesbaden begleiten.

Trainer Schultz: „Keine Picknick-Fahrt“

„Mir ist auch bewusst: Das ist eine besondere Situation“, sagt VfL-Coach Timo Schultz. „Natürlich sitzt du am Samstag im Bus Richtung Wehen Wiesbaden und guckst auf den Ticker. Und am Sonntag direkt vor dem Spiel hast du auch die Partie Duisburg gegen Cottbus im Blick. Alles andere wäre gelogen. Trotzdem wollen wir das Spiel gegen Wehen Wiesbaden gewinnen. Es braucht keiner glauben, dass das eine Picknick-Fahrt wird. Wir können mit einem Dreier die Meisterschaft klarmachen. Das ist auch ein Ziel.“

Nervös ist der langjährige Spieler und Trainer des FC St. Pauli nicht. Aber Schultz sagt auch klar: „Ich will nicht der Trotteltrainer sein, der drei Spieltage vor Schluss neun Punkte und 15 Tore Vorsprung hatte und es am Ende nicht schafft. Wir wollen nicht die Trottelmannschaft sein, die das verspielt.“

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