Yan Diomande, der 19-jährige Superstar von RB Leipzig, hat während der WM-Pressekonferenz der Elfenbeinküste vor dem Achtelfinale gegen Norwegen überraschend einen möglichen Abschied thematisiert. Dies geschah nur wenige Stunden, nachdem Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) im BILD-Interview betont hatte, dass Diomande diesen Sommer unverkäuflich sei.
Schäfers klare Ansage: Diomande bleibt
„Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab! Wir wissen, was wir an ihm haben. Klar, wenn Yan so weitermacht, wird der Zeitpunkt kommen, dass wir ihm den nächsten Schritt ermöglichen – aber nicht dieses Jahr“, machte Schäfer deutlich. Damit stellte er sich gegen einen möglichen Transfer zu Paris Saint-Germain, mit denen Diomande Medienberichten zufolge bereits mündlich einig sein soll.
Diomande stellt Zukunft infrage
Doch die Botschaft aus Leipzig schien in Dallas, wo die Elfenbeinküste ihr WM-Spiel bestreitet, nicht angekommen zu sein. Auf der Pressekonferenz am Montag wurde der Flügelflitzer auf die Spekulationen angesprochen. „Ich habe kein Instagram mehr, daher kann ich nichts sehen“, wich Diomande zunächst aus, um dann deutlich zu werden: „Aber ich gehe natürlich davon aus, dass ich den Verein verlassen werde.“
Diese Aussage sorgt für Aufsehen, denn Diomande hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2030. Der Ivorer, der von der Promi-Agentur „Roc Nation“ des Rappers Jay-Z vertreten wird, erklärte weiter: „Ich habe einen Agenten, der sich um den Rest kümmert.“ Sein Fokus liege zunächst voll auf der WM.
RB Leipzig wollte verlängern
RB Leipzig und Diomandes Berateragentur befinden sich seit Wochen in Gesprächen. Ziel war bislang eine Vertragsverlängerung, die Schäfer als „Honorierung seiner Leistung“ bezeichnete. In seiner Premierensaison erzielte der Ivorer zwölf Tore und bereitete neun weitere vor. Ob er diese Leistungen in der kommenden Saison für Leipzig wiederholen wird, ist nun fraglicher denn je.
Diomande droht damit offen der Bruch mit RB Leipzig. Ob der Verein nun von seiner harten Haltung abrückt oder den Spieler zum Bleiben zwingt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Aussagen des 19-Jährigen haben die Gerüchte um einen Wechsel neu entfacht.



