Rösler formuliert Bochums Anti-Abstiegs-Strategie: Zweiter Rückrundensieg gegen Kaiserslautern angestrebt
Bochums Anti-Abstiegs-Plan: Rösler fordert Sieg gegen Kaiserslautern

Rösler gibt Richtung vor: Das ist Bochums Anti-Abstiegs-Plan

Uwe Rösler (57) will mit dem VfL Bochum gegen den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 20.30 Uhr, Sky und RTL) den zweiten Sieg der Rückrunde einfahren. Die Brisanz des heutigen Spiels ist den Verantwortlichen des Pott-Klubs absolut bewusst, denn mit lediglich vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz steht der Verein unter erheblichem Druck.

Druck nach enttäuschender Leistung in Düsseldorf

Besonders nach der schwachen Leistung bei der 1:2-Niederlage in Düsseldorf muss die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler eine deutliche Reaktion zeigen. „Wir machen uns selbst Druck, dass wir eine überzeugende Performance abliefern. Wir dürfen auf keinen Fall passiv sein, müssen aktiv in das Spiel reingehen, es dominieren und den Rhythmus diktieren wollen“, fordert der erfahrene Coach in klaren Worten.

Der VfL Bochum holte in der gesamten Rückrunde bisher nur einen einzigen Sieg, was die angespannte Tabellensituation zusätzlich verschärft. Gegen den direkten Konkurrenten aus Kaiserslautern soll nun unbedingt der zweite Dreier folgen, um den gefährlichen Abstiegskampf zu entschärfen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Personelle Veränderungen und taktische Geheimnisse

Rösler muss seine Startaufstellung für das wichtige Spiel umstellen: Maxi Wittek (30) wird nach seiner Gelb-Sperre zurückkehren und die Abwehr verstärken. Dafür fällt Gerrit Holtmann (30) aufgrund einer Wade-Verletzung aus. Auch Oliver Olsen (25), Farid Alfa-Ruprecht (19) und Kapitän Matus Bero (30) dürfen sich Hoffnung auf einen Starteinsatz machen.

Der Bochumer Trainer will sich jedoch nicht komplett in die Karten schauen lassen und behält sich taktische Überraschungen vor: „Durch meine Aussage in Düsseldorf, dass die Karten neu gemischt werden, weiß der Gegner nicht genau, wie wir antreten werden. Dabei belassen wir es auch bewusst“, erklärt Rösler mit einem Lächeln.

Gegnerische Probleme als Chance?

Auf der anderen Seite muss FCK-Coach Thorsten Lieberknecht (52) gesperrt auf die Tribüne und darf während des Spiels keinen Kontakt zu seiner Mannschaft haben. Rösler sieht darin allerdings keinen entscheidenden Vorteil für seine Mannschaft: „Er hat sein Team in den letzten Wochen gut eingestellt, sein kompetenter Stab kann diese Situation sicher auffangen. Das spielt aus meiner Sicht keine übermäßig große Rolle für den Spielausgang.“

Die Bochumer Spieler wissen, dass es in dieser brenzligen Phase der Saison um jeden Punkt geht. Die Stimmung im Trainingslager ist angespannt, aber fokussiert auf die wichtige Aufgabe. Die Fans erwarten eine kämpferische Leistung, die den Absturz in die Relegationszone verhindern soll.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration