Neun Tore, neun Buchstaben: U-N-F-A-S-S-B-A-R, Bayern! Das 4:5 in Paris war das größte Spektakel-Spiel der Champions-League-Geschichte. Nie fielen in einem Halbfinale so viele Tore. Nie hat man so oft gestaunt – und ungläubig den Kopf geschüttelt.
Ein Spiel der Extreme
Was Bayern macht, geht eigentlich gar nicht: vier Tore in Paris zu schießen und trotzdem zu verlieren, ist genauso unmöglich wie gegen Real Madrid im Viertelfinale dreimal zurückzuliegen und trotzdem weiterzukommen – ist trotzdem beides passiert. Ballern und Blackouts – die Bayern machen einen völlig kirre.
Die Befürchtung der Bosse wird wahr
Und die schlimmste Befürchtung der Bosse ist gestern wahr geworden: Wenn die Mannschaft keine Kontrolle über das Spiel hat, wird es vogelwild. Wie in der zweiten Hälfte beim 1:3 bei Arsenal. Wie gegen Real mit drei Gegentoren in einer Halbzeit.
Nehmer-Qualitäten in Paris
Die Wahrheit ist: Die Bayern hätten gestern auch sieben oder acht Tore kassieren können. Die Wahrheit ist aber auch: Keine Mannschaft hat solche Nehmer-Qualitäten, schlägt mit so einer Weltklasse-Offensive rund um Kane, Díaz und Olise so knallhart zurück. Auch acht eigene Tore wären drin gewesen!
Blackouts und Ballern – das alles zu analysieren, würde eine Woche dauern. Von mir aus könnten sie das Rückspiel (nächsten Mittwoch) sofort anpfeifen!



