Vier Jahre nach dem Abstieg haben die Krefeld Pinguine die sportliche Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geschafft. Das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch, der zuvor in Bremerhaven erfolgreich war, gewann auch das vierte Finalspiel der DEL2 gegen die Kassel Huskies mit 5:2 (0:1, 2:1, 3:0) und sicherte sich damit die Meisterschaft der zweiten Liga sowie das Aufstiegsrecht.
Entscheidendes Spiel in Kassel
Vor 6.500 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle drehten die Pinguine einen frühen Rückstand. Nach dem 0:1 im ersten Drittel glich Krefeld im zweiten Abschnitt aus und legte im Schlussdrittel drei weitere Tore nach. Die Huskies konnten nicht mehr reagieren. Damit gewann Krefeld die Finalserie mit 4:0 und machte die Meisterschaft perfekt.
Finanzielle Hürden für den Aufstieg
Ob der zweimalige deutsche Meister tatsächlich in die DEL zurückkehrt, ist noch nicht endgültig entschieden. Pinguine-Hauptgesellschafter Peer Schopp hatte die Chancen zuletzt auf 60:40 beziffert. Grund dafür ist die notwendige Hinterlegung von 1,4 Millionen Euro für das Lizenzverfahren der DEL. Schopp betonte jedoch, man sei auf einem sehr guten Weg, diese Summe aufzubringen. Krefeld hatte sich bereits vor der Saison für den Aufstieg beworben, aber vor einigen Wochen Bedenken geäußert, ob die finanziellen Voraussetzungen erfüllt werden könnten.
Historischer Hintergrund
Die Krefeld Pinguine sind ein traditionsreicher Club mit zwei deutschen Meisterschaften. Nach dem Abstieg aus der DEL im Jahr 2022 arbeitete der Verein kontinuierlich am Wiederaufstieg. Mit Trainer Thomas Popiesch, der bereits in Bremerhaven Erfolge feierte, gelang nun der sportliche Durchbruch. Die Mannschaft zeigte in den Playoffs eine starke Leistung und ließ den Gegnern wenig Chancen.
Für die Fans in Krefeld ist die Meisterschaft ein Grund zur Freude, auch wenn die endgültige Rückkehr in die höchste Spielklasse noch von der Lizenzierung abhängt. Der Verein hofft, die notwendigen finanziellen Mittel bis zum Stichtag bereitstellen zu können.



