Steigender Wasserstand am gestrandeten Wal auf Poel erwartet
Steigender Wasserstand am gestrandeten Wal

Für die Bucht der Ostsee-Insel Poel, in der ein gestrandeter Wal liegt, wird für Sonntagmittag ein deutlich steigender Wasserstand vorhergesagt. Die Situation werde ähnlich sein wie am vergangenen Montag, als das Tier von selbst losschwamm, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Kirchdorf auf Poel. „Es kann auch genauso gut sein, dass der Wal sich wieder losmacht.“

Wal war bereits freigeschwommen

Nach drei Wochen an derselben Stelle war der Wal am Montagmorgen bei steigendem Wasserstand plötzlich losgeschwommen. Von Booten aus versuchten Teammitglieder einer Privatinitiative, ihn Richtung Ostsee zu treiben. Nach zwei Stunden stoppte das Tier jedoch. Aus dem Team hieß es, der Wal sei zeitweise in völlige Panik geraten. Nun soll ein neuer Plan für einen Transport bis in den Atlantik greifen.

Helfer graben 110 Meter lange Rinne

Vom aktuellen Liegeort des Wals graben die Helfer der privaten Initiative derzeit eine 110 Meter lange Rinne zum Fahrwasser. Der Wal liegt zurzeit in einer künstlich geschaffenen Kuhle. Diese war in den Grund gespült worden, damit das Tier im flachen Wasser tief genug liegen kann, um nicht von seinem eigenen Gewicht erdrückt zu werden. Auf einer Art Lastkahn soll der Wal dann Richtung Meer gebracht werden.

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