TSV 1860 plant Ausbau des Grünwalder Stadions: So soll es klappen
TSV 1860: So soll der Stadionausbau gelingen

Der TSV 1860 München treibt die Pläne für den Ausbau des Grünwalder Stadions voran. Der Verein will das Stadion in Eigenregie modernisieren und erweitern. Doch wie soll der chronisch klamme Club dieses Großprojekt stemmen? Und welche Rolle spielt die Stadt München dabei?

Neue Betriebsgesellschaft geplant

Am Dienstag verkündete das Präsidium des TSV 1860 die Gründung einer Stadion-Betriebsgesellschaft. Diese soll künftig für Bau, Sanierung und Instandhaltung des Grünwalder Stadions zuständig sein. Auch die Erbpacht-Verträge mit der Stadt sollen von dieser Gesellschaft abgeschlossen werden. Im Juni muss die Mitgliederversammlung der Sechzger dem Vorhaben noch formal zustimmen.

Finanzierung durch externe Zuwendungen

Die Finanzierung des Projekts ist eine der größten Herausforderungen. Das Stammkapital der Betriebsgesellschaft soll laut Mitteilung aus externen Zuwendungen stammen, nicht aus Mitgliedsbeiträgen. Dritte können sich beteiligen, jedoch muss der Verein stets 51 Prozent der Gesellschaftsanteile halten. Dadurch bleibt die Kontrolle beim TSV 1860.

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Politische Unterstützung aus dem Rathaus

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte den Durchbruch beim Stadionausbau zu einem seiner großen Ziele für 2026 erklärt. Auch wenn Reiter in Kürze aus dem Amt scheidet, sieht es für die Löwen nicht schlecht aus. Sein designierter Nachfolger Dominik Krause (Grüne) hat ebenfalls Sympathien für eine Erbpachtlösung unter Regie des TSV 1860. Zudem wird Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD), die das Thema bisher betreute, voraussichtlich im Amt bleiben.

Die Zeichen stehen also günstig, dass die Stadt den Verein weiter unterstützt. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus. Der TSV 1860 hofft, mit dem Ausbau des Grünwalder Stadions langfristig eine moderne Heimstätte zu schaffen, die den Anforderungen des Profifußballs gerecht wird.

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