Donisl-Wirte kämpfen bei „Mein Lokal, dein Lokal“ um TV-Sieg
Donisl-Wirte bei „Mein Lokal, dein Lokal“ im TV

Münchner Wirte-Paar im TV-Wettstreit

Franziska Kohlpaintner und Peter Reichert, die Betreiber des Donisl am Marienplatz, stellen sich der Herausforderung der beliebten Kochshow „Mein Lokal, dein Lokal“ auf Kabel Eins. Das traditionsreiche Wirtshaus, das als zweitälteste Gaststätte Münchens gilt, wird Schauplatz eines spannenden gastronomischen Wettbewerbs.

Promi-Koch als Türöffner

Der bekannte Sternekoch Ali Güngörmüs schlug das Wirte-Paar für eine Spezialausgabe der Serie vor. „Ali kennen wir seit einigen Jahren über unseren guten Freund und Meisterkoch Karl Ederer“, verrät Franziska Kohlpaintner. Die Sendung verfolgt sie auch privat regelmäßig. In der Show messen sich jede Woche fünf Restaurantchefs einer Stadt, bewerten gegenseitig die Gerichte und gewähren Einblicke in ihre Küchen.

Unbekannte Konkurrenz, aber schnell Freundschaft geschlossen

In der Münchner Runde trafen Kohlpaintner und Reichert auf vier ihnen zuvor unbekannte Kollegen: die Restaurants Piya, Pescheria, Rumeli und das Gasthaus Weber aus der Nähe von Erding. „Tatsächlich kannten wir keinen einzigen Mitbewerber“, so die Wirtin. Doch die Stimmung sei von Anfang an großartig gewesen. „Es haben sich daraus tolle Freundschaften entwickelt, wir besuchen uns gegenseitig in unseren Lokalen und sehen uns auch alle zur Wiesn in der Bräurosl wieder – inklusive Produktionsteam.“

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Dreh unter besonderen Bedingungen

Gedreht wurde bereits Anfang Februar an fünf aufeinanderfolgenden Tagen sowie einem halben Tag mit Sternekoch Ali. Das Donisl-Team war am Mittwoch an der Reihe. Für Franziska Kohlpaintner ein Vorteil: „So konnte ich an den beiden Tagen zuvor ein gutes Gefühl für den Ablauf bekommen und mich ein wenig an die Kameras gewöhnen.“ Für die Belegschaft war es hingegen die Premiere vor den Kameras. „Somit war natürlich eine gewisse Nervosität im ganzen Haus zu spüren“, erzählt die Wirtin. Diese machte sich auch in „der ein oder anderen Kleinigkeit in den Hauptgängen bemerkbar“. Was genau schiefgelaufen ist, darf sie vor der Ausstrahlung noch nicht verraten. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung und dem Feedback unserer Kolleginnen und Kollegen und wahnsinnig stolz auf unser Team.“ Besonders herausfordernd war, dass parallel zum Dreh der reguläre Geschäftsbetrieb lief und sogar zwei Veranstaltungen im ersten Stock stattfanden.

Wertvolles Feedback vom Profi-Koch

Das Feedback von Ali Güngörmüs, der die Gastronomen zusätzlich bewertet, sei „sehr wertvoll“ gewesen. So habe sich das Paar einen Vorschlag zum beliebten Ochsengericht auf der Donisl-Karte „sehr zu Herzen genommen“. Die Ausstrahlung der Donisl-Folge ist für den 6. Mai geplant. Die Gastronomen veranstalten dazu eine „kleine Watch-Party mit Freunden und einigen Stammgästen“.

Fazit: Würden sie es wieder tun?

Rückblickend würden Franziska Kohlpaintner und Peter Reichert das Experiment jederzeit wiederholen. „Sofort“, antwortet die Wirtin ohne Zögern. „Ich habe bei den Dreh-Tagen so viel ge- und kennengelernt und war wieder einmal begeistert, was München für eine tolle und vielfältige Gastronomie zu bieten hat.“

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