USA kündigen Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an
USA: 5.000 Soldaten verlassen Deutschland

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Ein Sprecher des Pentagons teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass man davon ausgehe, der Abzug werde innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein.

Hintergrund des Truppenabzugs

Die Ankündigung erfolgte am 1. Mai 2026. Hegseth begründete den Schritt mit einer Neuausrichtung der US-Truppenstationierung in Europa. Deutschland bleibe ein wichtiger Partner, doch die Sicherheitslage erfordere eine flexiblere Verteilung der Streitkräfte. Die betroffenen Einheiten sollen teils in andere NATO-Staaten verlegt, teils in die USA zurückgeführt werden.

Reaktionen aus Deutschland

Die Bundesregierung zeigte sich überrascht von der Entscheidung. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, man nehme die Ankündigung zur Kenntnis und werde die weiteren Schritte mit den US-Partnern abstimmen. Die Stationierung von US-Truppen sei ein zentraler Pfeiler der transatlantischen Sicherheitsarchitektur.

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Der Abzug betrifft vor allem Standorte in Rheinland-Pfalz und Bayern. Die genaue Verteilung der verbleibenden rund 35.000 US-Soldaten in Deutschland wird derzeit geprüft. Das Pentagon versicherte, dass die Einsatzbereitschaft der NATO durch die Verlegung nicht beeinträchtigt werde.

Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Diskussionen über die Höhe der US-Truppenpräsenz in Deutschland gegeben. Der jetzige Schritt ist einer der größten Truppenabzüge seit dem Ende des Kalten Krieges.

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